
Wie immer hat die Zeitschrift „Streifzüge“ schöne neue Artikel veröffentlicht, zwei davon möchte ich besonders empfehlen:
- Gutes Leben mit Ecommony (von Friederike Habermann)
- Das gute Leben produzieren (von Christian Siefkes)
Viel Spaß damit!

Wie immer hat die Zeitschrift „Streifzüge“ schöne neue Artikel veröffentlicht, zwei davon möchte ich besonders empfehlen:
Viel Spaß damit!
Gestern gab es im Umsonstladen eine Diskussion zur „Kernkraft als Brückentechnologie“ im Kontext des 25. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl und im aktuellen Kontext von Fukushima. Dabei gab es natürlich Diskussionen zu Alternativen und zu den bekannten Problemen großer Windkraftanlagen, die zur „Verspargelung“ der Landschaft führen.
Heute Vormittag habe ich zufällig im Radio einen Beitrag gehört zu „Power Flowers“, einer Art „domestizierter Windkraftanlage“ und konnte mir nicht darunter vorstellen. Neugierig geworden, begann ich zu suchen und wurde nach vielen Links zu Karnevalskostümen (warum müssen diese Kostüme eigentlich englische Namen tragen?) tatsächlich fündig:
Bei meinem Besuch in Berlin konnte ich erstmalig eine Offene Werkstatt kennenlernen, in der Handwerk und High Tech dazu einladen, eigene Projekte zu verwirklichen. Dabei liegt ein Schwerpunkt rein technisch vor allem darin, dass Baupläne und Konstruktionsunterlagen für computergesteuerte Maschinen genau so wie Freie Software in Form eines sog. „Open Designs“ im Internet frei zur Verfügung gestellt und verändert weiter gegeben werden können.
Dadurch entstehen neue soziale Netzwerke mit Menschen, die sich produktiv erproben können und dadurch ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten bereichern können. In diesen Werkstätten wird also eine ganz andere Form von Reichtum erzeugt als jene, die sich mit Geld messen lässt 😉
Mehr dazu gibts in meinem Blog.
Zwei der mir bekannten derartigen Werkstätten kooperieren eng mit den jeweiligen Coworking-Projekten vor Ort – deshalb „passt“ es gerade ausgezeichnet, dass sich in Jena gerade eine Coworking-Projektgruppe konstituiert. 😉
Während des Werkstatt-Lastenfahrrad-Workshops im ODC
Wer sich hier in Jena für solch eine Offene Werkstatt interessiert (Vorüberlegungen siehe auch unter dem Stichwort „Commons-Werkstatt“), kann sich bitte bei mir melden unter contactATzw-jena.de (AT durch das at-Zeichen ersetzen) melden und erhält dann weitere Informationen und Einladungen zu Treffen.
Annette
https://zp-pdl.com/fast-and-easy-payday-loans-online.php
Der Reader zur Tagung „Selbstbestimmte Technikentwicklung &-Nutzung“ in Bremen vom November 2010 ist jetzt erschienen und kann heruntergeladen werden.
Darin erschien auch Annettes Beitrag „Technik in einer selbstbestimmt-koordinierten Produktion“.
Viel Spaß damit… https://zp-pdl.com/apply-for-payday-loan-online.php
Die Initiative „x-tausendmal quer“ blockiert nicht nur die Castortransporte, sondern ruft dazu auf, sich im Juni gemeinsam dem bisher geplanten Wiederanfahren der Kernkraftwerke zu widersetzen. Dies soll mit großen, gewaltfreien Blockaden direkt an den Kraftwerken geschehen.
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Im Zukunftswerkstatt-Netzwerk wird über die aktuellen Geschehnisse diskutiert. Dies nicht nur im Gedenken an die Opfer, sondern unter dem Motto von Robert Jungk:
Menschliche Schöpferkraft statt Atomkraft. Robert Jungk schrieb: |
„In der Gruppe wird echte Mitwirkung möglich, wie sie die Anti-Atombewegung im politischen Leben verlangt. Dazu gehört gegenseitiges Lernen, gründliches Aufeinanderhören und Zuenandersprechen. In Beruf und Politik wird der Entwurf eigener, nicht angelesener, sondern selbsterdachter Vorschläge ermutigt. Jedermann ist der unersetzliche «Experte» für eigene Nöte und Bedürfnisse. «Partizipation» versteht sich in diesem Kreis nicht nur als Mitsprache, sondern auch als Mitschöpfung. […]
Ein ständiger Energiestrom, aus vielen Köpfen und Herzen kommend, soll befreit werden: Menschliche Schöpferkraft statt Atomkraft.“
Ich erfülle gern die Bitte und veröffentliche hiermit einen Aufruf zur Unterstützung des Hilfsfonds für prekäre ArbeiterInnen in Japan:

Angesichts der enormen Zerstörungen durch das Erdbeben und die Tsunamis
am 11. März 2011 sowie angesichts der nach wie vor drohenden nuklearen
Katastrophe durch das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima I, hat die
FAU-IAA beschlossen einen Hilfs- und Solidaritätsfond für prekäre
ArbeiterInnen in Japan – den «Freeters Solidaritätsfond» ins Leben zu
rufen. Weiterlesen