Kernkraft auch in Jena ausschalten! 16. März 2011
NEU ab 19. März 2011:
Stadtwerke Jena verzichten auf Atomstrom!!!
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Wahrscheinlich wird die radioaktive Wolke nicht wesentlich bis zu uns kommen. Wir haben wieder mal Glück gehabt. Beim Abschalten der deutschen Kernkraftwerke gibt es seit heute Fortschritte. Das Wissen über die Risiken und die Untragbarkeit des “Restrisikos” wird derzeit in allen Medien propagiert.
Was hat das nun mit Jena zu tun und dem Strom, den wir hier von unseren eigenen Stadtwerken beziehen? |
| Nach den Angaben der Stadtwerke Jena setzt sich der “Energiemix aus 11 % Kernkraft, 72 % fossilen und sonstigen Energieträgern sowie 17 % erneuerbaren Energien zusammen. Damit sind 625 g/kWh CO2-Emissionen und 0,0003 g/kWh radioaktiver Abfall verbunden.”
(Angaben der Stadtwerke Jena auf der Homepage). |
… eine neue Dimension der Gewalt 15. März 2011

Robert Jungk schrieb schon vor 33 Jahren:
“Mit der technischen Nutzbarmachung der Kernspaltung wurde der Sprung in eine ganz neue Dimension der Gewalt gewagt. Zuerst richtete sie sich nur gegen militärische Gegner. Heute gefährdet sie die eigenen Bürger. Denn «Atome für den Frieden» unterscheiden sich prinzipiell nicht von «Atomen für den Krieg». Die erklärte Absicht, sie nur zu konstruktiven Zwecken zu benutzen, ändert nichts an dem lebensfeindlichen Charakter der neuen Energie. Die Bemühungen, diese Risiken zu beherrschen, können die Gefährdungen nur zu einem Teil steuern. Selbst die Befürworter müssen zugeben, daß es niemals gelingen wird, sie ganz auszuschließen. Der je nach Einstellung als kleiner oder größer anzustehende Rest von Unsicherheit birgt unter Umständen solch immenses Unheil, daß jeder bis dahin vielleicht gewonnene Nutzen daneben verblassen muß.
Ein durch technisches Versagen, menschliche Unzulänglichkeit oder böswillige Einwirkung hervorgerufene Atomkatastrophe würde nicht nur unmittelbar größten Schaden stiften, sondern über Jahrzehnte, Jahrhunderte, unter Umständen sogar Jahrtausende weiterwirken. Dieser Griff in die Zukunft, die Angst vor den Folgeschäden der außer Kontrolle geratenen Kernkraft wird zur größten denkbaren Belastung der Menschheit: Sei es als Giftspur, die unauslöschlich bleibt, sei es auch nur als Schatten einer Sorge, die niemals weichen wird.”

An dieses Zitat erinnern die Webseiten des Zukunftswerkstätten-Vereins.
Hier finden sich auch Gedanken zu “Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima: Dreimal eine Milliarden Jahre” und “Menschliche Schöpferkraft statt Atomkraft”
Außerdem verweise ich nochmal auf die Informationen über die Kernkraft auf den Zukunftswerkstatt-Webseiten.
Außerdem:
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Es reicht: Weg mit der Kernkraft! 12. März 2011
Selber was tun: Abschalten!!!!
Hier kann der Appell von Campact unterzeichnet werden:
Als ich mich gestern mit Japan beschäftigte, war das Land schon im Katastrophenzustand. Da ich gerade zu Hause war, lief seither der Fernseher in Dauerberichterstattung.

Auch für mich stellt sich bei jeder dieser Katastrophen die Frage, die spätestens seit dem Erdbeben von Lissabon im Jahr 1755 immer wieder – auch ohne religiösen Bezug – gestellt wird: Diesen Beitrag weiterlesen »
Keine Kohle für Kohle 27. Februar 2011

Reiner von unsrer Zukunftswerkstatt hatte in einem Vortrag schon vor einigen Wochen ausführlich begründet, warum es nicht einmal kommerziell für kommunale Stadtwerke Sinn macht, sich an Kohlekraftwerken zu beteiligen. Jetzt ist es möglich, sich mit einem Schreiben an die Chefs der Stadtwerke zu wenden, um sie aufzufordern, sich nicht am Kohlekraftwerk Krefeld zu beteiligen. Wenn Sie dies möchten, können Sie die Online-Aktion von Campact unterzeichnen.
Es geht dabei um die Stadtwerke Flensburg, Jena, Soest und Ulm,
um die Überlandwerk Fulda AG, die enwor Herzogenrath und die die ENNI Moers.
Aus dem Vortrag von Reiner zwei Screenshots:
Interessenten können sich die Visualisierung des Vortrages als pdf-Dokument herunterladen (ca. 1,2 Mb).
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Solidarität mit linken Buchläden 16. Dezember 2010
Letztlich dienen solche Aktionen der Verunsicherung von kritischen Akteuren und es betrifft auch vielfältige Aktivitäten hier im Internet. Die Gefahr besteht vor allem in der Versuchung, eine Art “Selbstzensur” zu praktizieren. Damit wird die kritische Öffentlichkeit eingeschüchtert.
Lassen wir uns das nicht gefallen!
- Zur Website “Unzensiert lesen”
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… hightec für alle: 15. Dezember 2010
Gerade habe ich eine nette Emilie erhalten, die mich zu einem netten Link führte. Das Video, auf das der Link verwies möchte ich Euch nicht vorenthalten – viel Spaß:
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Alpha 0.7 der Feind in Dir 14. November 2010
Der SWR beginnt heute mit einem interessanten mehrteiligen Fernsehfilm: Alpha 0.7 der Feind in dir.
Dieser Film stellt eine Welt vor, wie sie in sieben Jahren (2017) tatsächlich aussehen könnte, wenn heute bereits verfügbare Techniken einfach angewendet und weiterentwickelt werden. Er zeigt, was geschehen kann, wenn im Vertrauen auf eine versprochene Sicherheit verfügbare Daten, wie heute bereits im Alltag anfallen, miteinander vernetzt und gegen uns verwendet werden:
„Was wäre, wenn wir eines Tages – ohne es zu merken – auf einen Irrweg abbiegen? Wenn wir uns – angetrieben von unserer (verständlichen) Angst vor terroristischen Anschlägen – eines Tages heillos verlaufen? Wenn wir die Freiheit aus den Augen verlieren und uns Lemmingen gleich auf ein Szenario zu bewegen, in dem die Freiheit des einzelnen Bürgers auf dem verführerischen Altar vermeintlicher Sicherheit geopfert wird?“
Wir haben uns Fragen nach unserer zuküftigen Entwicklung verschrieben und uns in diesem Zusammenhng auch zu Fragen des Datenschutzes positioniert, u. a.:
- zum Zensus 2011
- zu Spuren, die ein Nutzer des WWW hinterlässt
- zu neuen Produkten der digitalen Konsumwelt
Ich empfehle allen an diesen Fragen interessierten Menschen, sich diesen Film anzuschauen. Die Sendetermine sind zwar für mein Empfinden dem Thema nicht angemessen, aber in der SWR-Mediathek können die einzelnen Folgen über das WWW im Nachhinein betrachtet werden.
Ich kann nur hoffen, dass bei der Einordnung des Films in der SWR-Mediathek in die Kategorie „Nachtkultur“ Nomen nicht Omen war…
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Der Klimawandel und die Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke 15. September 2010
Anfang September 2010 entschied die Regierung Merkel/Westerwelle/Seehofer in einer Nachtsitzung die „Eckpunkte“ für die in der Koalitionsvereinbarung bereits festgelegten längeren Laufzeiten für die Kernkraftwerke in Deutschland: Ältere Kraftwerke sollen um etwa acht Jahre und jüngere um etwa 12 Jahre länger in Betrieb sein, als in dem Ausstiegsszenario der Schröder-Regierung vorgesehen ist. Da die Vorgaben nicht zeitlich definiert, sondern über zu produzierende, begrenzt übertragbare Strommengen festgelegt werden, können folgende Laufzeiten für den Betrieb von Kernkraftwerken angenommen werden: Diesen Beitrag weiterlesen »
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