Der Castor soll wieder rollen – wir rollen auch: zur Demo

Am letzten Novemberwochenende sollen, wenn es nach dem Willen der Kernkraftlobby geht, weitere elf Castor-Behälter mit hochradioaktivem Inhalt in das Zwischenlager Gorleben rollen. Nun könnte man ja sagen: Gut, Deutschland steigt doch aus der Kernkraft aus und irgendwohin müssen die Abfälle ja.

Dagegen spricht vieles:

  • Nach wie vor laufen Kernkraftwerke, und zwar bis 2022. Und solange wird neuer radioaktiver Müll erzeugt, dessen Endlagerung (ich weigere mich, hier von „Entsorgung“ zu reden) ungeklärt ist.
  • Die Strahlungsbelastung in der Umgebung des Zwischenlagers überschreitet den zulässigen jährlichen Grenzwert in diesem Jahr bereits ohne die neuen Castoren. Hier wird gegen Genehmigungen verstoßen.
  • Der Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages zu Gorleben ermittelte, dass die Entscheidung, gerade in dem Salzstock in Gorleben ein Endlager einrichten zu wollen, eine rein politische und sachlich nicht begründbare Entscheidng war.
  • Eine wirkliche Suche nach Alternativen zu Gorleben hat bis heute nicht begonnen.

Das und mehr ist u. A. hier nachzulesen:

Deshalb: Stopp Castor! Gorleben soll leben. Demo am Sonnabend, 26. Nov. 12:30 Uhr in Dannenberg.


Gorleben-Demo


Bis dann.