Es gibt Möglichkeiten sich am Prozess des alternativen Gipfels zu beteiligen ohne nach Cochambamba fahren/fliegen zu müssen.
Ich dokumentiere hier eine Mail von Judith Dellheim dazu mit entsprechenden Links:
Das 3. Ziel orientiert auf Vorschläge zum Umgang mit den Problemen:
a) Klimaschuld, b) Migranten/Flüchtlinge infolge des Klimawandels,
c) Emissionsreduktionen, d) Adaptation, e) Technologietransfer, f) Finanzierung,
g) Wälder und Klimawandel, h) gemeinsame Vision, i) indigene Völker, j) Sonstiges.
Die genannten Ziele sind abgeleitet von der Einschätzung, dass nachweislich die
global Ärmsten den Klimawandel am stärksten zu spüren bekommen (werden), und von
zwei Feststellungen: 75% der historisch entstandenen Emissionen von
Treibhausgasen gehen „auf das Konto der auf irrationale Weise industrialisierten
Länder des Nordens“. Der Klimawandel ist „vom kapitalistischen System verursacht
worden“.
Damit ist die Idee verbunden, emanzipative und/bzw. antikapitalistische
Bewegungen dafür zu gewinnen, sich die Klima- und Ökologieproblematik anzueignen
und ökologische Bewegungen dafür, dass sie sich die soziale Dimension der
Klima-/Ökologieprobleme zu eigen zu machen. Dadurch könnte eine neue Allianz von
Kräften entstehen, die gegen soziale und ökologische Zerstörung mobilisieren,
sich sowohl für den Erhalt und die Gesundung der natürlichen Lebensgrundlagen
engagieren als auch für Schritte hin zu einer Gesellschaft individuell Freier
und sozial Gleicher, die solidarisch miteinander leben und verantwortungsvoll
mit der Natur umgehen.
Eine Frage ist, ob im Ringen um eine solche Allianz ein neues
(Wechsel)Verhältnis zwischen globaler Klimabewegung und offiziellem UN-Prozess
entsteht.
Unter http://pwccc.wordpress.com/guia-informativa/ findet Ihr den Aufruf in
mehreren Sprachen, darunter in Deutsch, oder seht einfach auf http://cmpcc.org/
Die genannten Ziele erklären auch die in das Leben gerufenen Arbeitsgruppen: 01.
Structural causes
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/01-structural-causes/>, 02.
Harmony with Nature
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/02-harmony-with-nature/>,
03. Mother Earth Rights
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/03-mother-earth-rights/>,
04. Referendum
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/04-referendum/>, 05. Climate
Justice Tribunal
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/05-climate-justice-tribunal/>,
06. Climate Migrants
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/06-climate-migrants/>, 07.
Indigenous Peoples
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/07-indigenous-peoples/>, 08.
Climate Debt
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/08-climate-debt/>, 09.
Shared Vision
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/09-shared-vision/>,10. Kyoto
Protocol
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/10-kyoto-protocol/>, 11.
Adaptation
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/11-adaptation/>,12.
Financing <http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/12-financing/>,13.
Technology Transfer
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/13-technology-transfer/>,
14. Forest <http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/14-forest/>, 15.
Dangers of Carbon Market
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/15-dangers-of-carbon-market/>,16.
Action Strategies
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/16-action-strategies/>,17.
Agriculture and food sovereignty
<http://pwccc.wordpress.com/category/working-groups/17-agriculture-and-food-sovereignty/>.
Die Arbeitsgruppen arbeiten wirklich und mensch kann sich problemlos einloggen, auch ohne nach Cochabamba zu reisen. Alle Materialien einschließlich
“Newsletter” können sie und er beziehen.
Mit solidarischem Gruß
Judith