An dieser Stelle einige Eindrücke von der Demo in Dannenberg gegen den Castor-Transport 2011, der angeblich der “letzte” sein soll …

Start mit einem Demo-Auftakt im Zentrum von Dannenberg

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Am letzten Novemberwochenende sollen, wenn es nach dem Willen der Kernkraftlobby geht, weitere elf Castor-Behälter mit hochradioaktivem Inhalt in das Zwischenlager Gorleben rollen. Nun könnte man ja sagen: Gut, Deutschland steigt doch aus der Kernkraft aus und irgendwohin müssen die Abfälle ja.

Dagegen spricht vieles:

  • Nach wie vor laufen Kernkraftwerke, und zwar bis 2022. Und solange wird neuer radioaktiver Müll erzeugt, dessen Endlagerung (ich weigere mich, hier von “Entsorgung” zu reden) ungeklärt ist.
  • Die Strahlungsbelastung in der Umgebung des Zwischenlagers überschreitet den zulässigen jährlichen Grenzwert in diesem Jahr bereits ohne die neuen Castoren. Hier wird gegen Genehmigungen verstoßen.
  • Der Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages zu Gorleben ermittelte, dass die Entscheidung, gerade in dem Salzstock in Gorleben ein Endlager einrichten zu wollen, eine rein politische und sachlich nicht begründbare Entscheidng war.
  • Eine wirkliche Suche nach Alternativen zu Gorleben hat bis heute nicht begonnen.

Das und mehr ist u. A. hier nachzulesen:

Deshalb: Stopp Castor! Gorleben soll leben. Demo am Sonnabend, 26. Nov. 12:30 Uhr in Dannenberg.


Gorleben-Demo


Bis dann.

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Das Dauerthema: ENERGIE   29. Juni 2011

Wir sind diese Woche in Gera und nächste Woche in Halle, um einen neuen Vortrag über die aktuelle Energiedebatte vorzustellen.

Zusätzlich gibts einige neue Beiträge über dieses Thema in einem anderen Blog:


25 Jahre nach Tschernobyl   26. April 2011

Tschernobyl wurde nicht nur zum Schicksal für zigtausende Menschen, sondern auch zum Symbol für die Verfehltheit von Kernenergie. Ein Vierteljahrhundert ist es jetzt her, Fukushima konnte leider nicht verhindert werden und immer noch werden Illusionen über die Beherrschbarkeit dieser Energietechnik geschürt.

Zu diesen Illusionen gehört auch die Hoffnung, die Folgewirkungen solcher Katastrophen oder auch die Normalfallschädigung durch den strahlenden Abfall irgendwie ohne größeren Schaden in den Griff zu bekommen.
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Energie als Commons?   25. April 2011

Stefan Mz. berichtet im Keimform-Blog über die Energiepreisbildungsmechanismen (siehe auch bei uns http://zw-jena.de/pdfs/keine_kohle_fuer_jena.pdf ab ca. Folie 6) und verbindet dies mit dem Argument, dass Erneuerbare Energien quasi danach schreien, nicht mehr als privatisierbare Ware angewandt zu werden, sondern als Gemeingut, als Commons.

In den Kommentaren dazu gibts noch interessante Links zur Frage der Netzwerke etc.

Die Initiative “x-tausendmal quer” blockiert nicht nur die Castortransporte, sondern ruft dazu auf, sich im Juni gemeinsam dem bisher geplanten Wiederanfahren der Kernkraftwerke zu widersetzen. Dies soll mit großen, gewaltfreien Blockaden direkt an den Kraftwerken geschehen.

NEU ab 19. März 2011:

Stadtwerke Jena verzichten auf Atomstrom!!!


Wahrscheinlich wird die radioaktive Wolke nicht wesentlich bis zu uns kommen. Wir haben wieder mal Glück gehabt. Beim Abschalten der deutschen Kernkraftwerke gibt es seit heute Fortschritte. Das Wissen über die Risiken und die Untragbarkeit des “Restrisikos” wird derzeit in allen Medien propagiert. 

 

Was hat das nun mit Jena zu tun und dem Strom, den wir hier von unseren eigenen Stadtwerken beziehen?

Nach den Angaben der Stadtwerke Jena setzt sich der “Energiemix aus 11 % Kernkraft, 72 % fossilen und sonstigen Energieträgern sowie 17 % erneuerbaren Energien zusammen. Damit sind 625 g/kWh CO2-Emissionen und 0,0003 g/kWh radioaktiver Abfall verbunden.” 

(Angaben der Stadtwerke Jena auf der Homepage).

 

Deshalb gibt es auch eine Petition für Jena:

Hier kann eine Petition zum Ausstieg der Stadtwerke Jena aus dem Handel mit Atomenergie unterzeichnet werden.

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