Robert Jungk schrieb schon vor 33 Jahren:

“Mit der technischen Nutzbarmachung der Kernspaltung wurde der Sprung in eine ganz neue Dimension der Gewalt gewagt. Zuerst richtete sie sich nur gegen militärische Gegner. Heute gefährdet sie die eigenen Bürger. Denn «Atome für den Frieden» unterscheiden sich prinzipiell nicht von «Atomen für den Krieg». Die erklärte Absicht, sie nur zu konstruktiven Zwecken zu benutzen, ändert nichts an dem lebensfeindlichen Charakter der neuen Energie. Die Bemühungen, diese Risiken zu beherrschen, können die Gefährdungen nur zu einem Teil steuern. Selbst die Befürworter müssen zugeben, daß es niemals gelingen wird, sie ganz auszuschließen. Der je nach Einstellung als kleiner oder größer anzustehende Rest von Unsicherheit birgt unter Umständen solch immenses Unheil, daß jeder bis dahin vielleicht gewonnene Nutzen daneben verblassen muß.

Ein durch technisches Versagen, menschliche Unzulänglichkeit oder böswillige Einwirkung hervorgerufene Atomkatastrophe würde nicht nur unmittelbar größten Schaden stiften, sondern über Jahrzehnte, Jahrhunderte, unter Umständen sogar Jahrtausende weiterwirken. Dieser Griff in die Zukunft, die Angst vor den Folgeschäden der außer Kontrolle geratenen Kernkraft wird zur größten denkbaren Belastung der Menschheit: Sei es als Giftspur, die unauslöschlich bleibt, sei es auch nur als Schatten einer Sorge, die niemals weichen wird.”

An dieses Zitat erinnern die Webseiten des Zukunftswerkstätten-Vereins.

Hier finden sich auch Gedanken zu “Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima: Dreimal eine Milliarden Jahre” und “Menschliche Schöpferkraft statt Atomkraft”

Außerdem verweise ich nochmal auf die Informationen über die Kernkraft auf den Zukunftswerkstatt-Webseiten.

Außerdem:

Dresden – 19. Februar 2011   19. Februar 2011

“Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind. Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie vorbereiten, nicht die Hände gebunden werden.”

Bertolt Brecht

Ganz aktuell habe ich heute, am Sonnabend, 19. Februar 2011 gegen 13:00 Uhr folgendes Video auf Youtube gefunden, welches zeigt, wie Gegendemonstaranten in Dresden durch die Polizei von der Straße gefegt wurden.

Meinungs- und Demonstrationsfreiheit ja – Faschismus jedoch ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Es ist wieder Februar und Dresden ruft. Siehe dieses Filmchen mit Konstantin Wecker und Commander Shree Stardust:

Und als Zugabe: Mehr von http://www.leftvision.de/

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Solidarität mit linken Buchläden   16. Dezember 2010

  In der letzten Zeit häufen sich Durchsuchungen linker Buchläden, wegen des Verdachts auf “Aufforderung und Anleitung von Straftaten”. Dies ist ein ziemlicher Gummiparagraph.

“Macht sich jemand strafbar, der dazu aufruft, einen Nazi-Aufmarsch zu blockieren? Gegen einen Castor-Transport zu demonstrieren? Einen Bauplatz zu besetzen, um eine Projekt wie Stuttgart 21 zu verhindern?”

Letztlich dienen solche Aktionen der Verunsicherung von kritischen Akteuren und es betrifft auch vielfältige Aktivitäten hier im Internet. Die Gefahr besteht vor allem in der Versuchung, eine Art “Selbstzensur” zu praktizieren. Damit wird die kritische Öffentlichkeit eingeschüchtert.

Lassen wir uns das nicht gefallen!

Anscheinend können wir uns wieder zurücklehnen und daran glauben, dass die Mächtigen dieser Welt auch das Klimaproblem in den Griff bekommen werden…

Nur dieser Effekt kann der Grund dafür sein, dass die Bedenken des Vertreters aus Bolivien einfach so “zu Protokoll” genommen wurden und alle sich im gefundenen “Klimakompromiss” vereinen. Denn der Inhalt selbst ist das Papier nicht wert, auf dem das Ganze steht. An dieser Stelle dokumentieren wir einige Quellen, die den bolivianischen Widerspruch erläutern:

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Gut überwacht in Jena   25. November 2010


Wen es interessiert, wo sie/er in Jena überall in seinem alltäglichen Verhalten beobachtet wird, kann sich auf dieser Website informieren.

Anfang September 2010 entschied die Regierung Merkel/Westerwelle/Seehofer in einer Nachtsitzung die „Eckpunkte“ für die in der Koalitionsvereinbarung bereits festgelegten längeren Laufzeiten für die Kernkraftwerke in Deutschland: Ältere Kraftwerke sollen um etwa acht Jahre und jüngere um etwa 12 Jahre länger in Betrieb sein, als in dem Ausstiegsszenario der Schröder-Regierung vorgesehen ist. Da die Vorgaben nicht zeitlich definiert, sondern über zu produzierende, begrenzt übertragbare Strommengen festgelegt werden, können folgende Laufzeiten für den Betrieb von Kernkraftwerken angenommen werden: Diesen Beitrag weiterlesen »