Vortrag über “Commons”   10. April 2013

In ihrer Vortragsserie “Was tun?” berichteten wir über die “Commons”, d.h. über eine Weise des Umgangs mit Ressourcen, die einen Ausweg aus den allgegenwärtigen Krisen weist…

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Kartoffeln und Computer   8. April 2013

… so heißt ein neues Buch des Schweizer Autoren “P.M.”. Die Zukunftswerkstatt Jena berichtet darüber in einem Vortrag und ergänzt durch eigene Überlegungen dazu:

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“Die Zukunft ist noch nicht geschrieben.
Die Zukunft ist immer das, was ihr daraus macht.
Also gebt euch ein bißchen Mühe!”
(Doc Emmet Brown)

Ein Vortrag der Zukunftswerkstatt Jena:

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Wir beschäftigen uns in der “Zukunftswerkstatt Jena” ziemlich oft mit der Frage, wie eine bessere Art des Lebens und Wirtschaftens aussehen könnte. Dazu wollen wir auf bestimmte Errungenschaften der Produktivkräfte nicht verzichten, wobei wir allerdings sehen, dass große Teile der heutztage angewendeten Technik berechtigt kritisiert werden. Um dieses Thema dreht sich ein Vortraug aus dem Jahr 2010:

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Vor etwa acht Jahren haben wir uns im Zusammenhang mit Überlegungen zu einer möglichen zukünftigen Produktions- und Lebensweise mit generativen Fertigungsverfahren befasst [http://zw-jena.de/arbeit/rp.html]. Die Ausgangs-Fragestellung war damals die Feststellung, dass viele, auch heute bereits praktizierte „utopische“ Lebensweisen häufig der Nutzung moderner Techniken eher ablehnend gegenüber stehen. Wir jedoch stehen einer Nutzung moderner Produktionstechniken durchaus aufgeschlossen gegenüber, wenn dies nicht in einem kapitalistischen Reproduktionszusammenhang geschieht. Im Bereich der Software gibt es das heute in Form der freien Software bereits. Auch bei der Herstellung von ausgewählten Verbrauchgütern gibt es das bereits [http://freebeer.org/blog/].

In ausgewählten Bereichen hat sich in den letzten zwanzig Jahren bereits eine Entwicklung vollzogen, die sich auf die Produktions- und Lebensweise auswirkt: Beispielsweise beim Drucken von Prospekten, Broschüren, individuellen Briefen, Einladungen oder Visitenkarten. Früher gab es in jedem etwas größeren Ort sogenannte Akzidenzdruckereien, die solche Dokumente herstellten. Heute ist der Akzidenzdruck quasi verschwunden – jeder, der es benötigt, erstellt sich das Dokument selbst bzw. geht mit der fertigen Datei in einen Copy-Shop und erstellt es dort.

Inzwischen ist so etwas nicht nur Drucksachen möglich, sondern mit Hilfe sogenannter 3-D-Drucker auch mit (nahezu) beliebigen Gegenständen. 3-D-Drucker sind inzwischen erschwinglich und das, was wir vor einigen Jahren als zukünftige Möglichkeit geschildert hatten, kann bald zur Realität werden. Ein Video dazu ist nachfolgend verlinkt:

Ich möchte für alle Interessenten auch auf eine Themenwoche von Deutschlandradio Kultur zu diesem Thema verweisen. [http://www.dradio.de/aktuell/1987311/]

Für unsere Vortragsreihe im MobB e.V. Jena gibts jetzt auch das genaue Programm.

Klimawandel   5. März 2012

Es ist bekannt, dass unsere Ökosphäre ein komplexes System ist, dessen zukünftige Entwicklung nur mit Wahrscheinlichkeitsaussagen beschrieben werden kann. Umso wichtiger ist es, Wechselwirkungs-Mechanismen zu kennen. Heute Mittag habe ich im Deutschlandradio Kultur einen Beitrag dazu gehört, den ich an dieser Stelle zum Nachlesen verlinke: Kalkalgen als Bioindikator für die Meeresversauerung

Fazit: es gibt keine “Entwarnung”, im Gegenteil …

Die ZW hat ein Wiki…   13. August 2011

Nun ist es soweit: die Zukunftswerkstatt hat außer einer Website und diesem Blog nun auch noch ein eigenes Wiki.

Wir möchten hier alle Infos zu unseren Themen und Projekten sammeln und die Möglichkeit geben, sich bei der Gestaltung des Wikis mit zu beteiligen.

Viel Spaß dabei…