
“Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man von einem Straßenfest sprechen”, so Jessica Wessel vom Landespolizei[te]am Schleswig-Holstein. – Dies berichtet die ARD-Tagesschau-Internetseite.
Es war die längste Menschenkette seit langer Zeit, die in nur wenigen Wochen organisiert wurde. Und das Thema ist heißer denn je: Diesen Beitrag weiterlesen »
KettenreAktion 30. März 2010
Ich habe in einem früheren Beitrag über die Aktions- und Menschenkette am 24.4. informiert.
Für unser Thüringer Umfeld hat sich nun eine Vorbereitungsgruppe gebildet, die unter der Mailadresse menschenkette-jena@gmx.de erreichbar ist. Wir möchten gern (mindestens) einen Bus für die doch recht lange Fahrt organisieren und benötigen dazu:
- Frühzeitige Meldungen bzw. Fahrkartenkäufe
- Spenden zur Erniedrigung des Fahrpreises
Wer sich auf die eine oder andere Weise beteiligen möchte, oder weitere Informationen braucht, bitte bei der o.g. Mailadresse oder bei uns melden.
Für Menschen, die nicht so weit reisen können, gibts höchstwahrscheinlich am 10.4. auch in Jena schon eine kleine Aktion. Hierfür könnt Ihr Euch bereits mit melden, oder dann einfach kurzfristig vorher noch mal hier auf den Blog schauen.
Beste Grüße und bis dann bei der einen oder anderen Anti-Kernkraft-Aktion…
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Am 24. April, zwei Tage vor dem Tschernobyl-Jahrestag, findet eine Aktions- und Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel statt – wenn sich genügend Menschen finden, die ihren Hintern hochkriegen und da mit hinfahren. Auch aus Thüringen, obwohl das recht weit ist, planen auf jeden Fall einige hinzufahren und im Moment wird auch überlegt, ob wir gemeinsame Fahrten organisieren (Bus oder ähnliches).
Nicht nur der Jahrestag von Tschernobyl steht bevor, sondern es wird gerade über eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke nachgedacht. Es stehen außerdem grundlegende politische Entscheidungen an, so soll ein Energiekonzept der Regierung beschlossen werden.
An der Menschenketten-Aktion sind vielfältige Bewegungen, auch gewerkschaftliche und Parteien beteiligt. Parteien werden gebeten, optisch die Aktion nicht zu dominieren. Insgesamt geht es darum, 120 km mit protestierenden Menschen zusammen zu bekommen. Dazu sind ca. 24 000 Menschen nötig. Aber es geht nicht nur ums Herumstehen, sondern wie in der Anti-Atombewegung schon Tradition, werden in diesem Zusammenhang viele kleine und bunte Aktionen stattfinden.
Für die allgemeine Information und Mobilisierung gibts die Website: http://www.anti-atom-kette.de/. Wer eventuell speziell mit uns Zukunftswerkstättlern mitkommen möchte, kann sich gerne bei mir melden.
Als allgemeine Kontaktadresse für die Thüringerinnen und Thüringer gilt: menschenkette-jena@gmx.de. Bitte meldet Euch dort, wenn Ihr Interesse habt oder spenden wollt.
Hier gibts auch einen netten Film dazu, der uns schon ein wenig in Stimmung bringen kann:
(Unsicher bin ich mir, ob man wirklich alle möglichen Kontaktdaten angeben sollte, um diesen Film weiter zu leiten. Die Idee ist nett, aber vielleicht nicht ganz “datensicher”. Aber man kann auch einfach diese “Max Mustermann”-URL weiter empfehlen.)
Wenn wir es schaffen, wird es auch am 10.4. in Jena, wie an vielen anderen Orten, eine “kleine” Menschenkette geben. Wer hier mitmachen möchte, bitte auch bei uns melden, bzw. dann dazu kommen. Weitere Infos gibt es dann hier im Blog.
Nach der Wahl: Initiativen gegen Kernkraft 4. Oktober 2009
Am 5. September gab es ein beeindruckendes Bekenntnis vieler Menschen gegen Kernkraft und für verstärkte Bemühungen zur Energieeinsparung und zur Förderung alternativer Energien.
Am 27. September war die Bundestagswahl und im Ergebnis sieht es so aus, als würde die neue schwarz-gelbe Regierung die Laufzeit der Kernkraftwerke nicht nur verlängern, sondern womöglich auch neue Kernkraftwerke bauen oder zumindest sich anderen Bau beteiligen wollen. Annette hat dazu einen Beitrag in Ihrem Blog veröffentlicht.
Die Initiative Campact – Demokratie in Aktion hat auf ihrer Website einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin Frau Merkel sowie an die Herren Seehofer und Westerwelle veröffentlicht, am Atomausstieg nicht zu rütteln. Dieser Brief kann auf der Campact-Site unterzeichnet werden. Heute Abend waren es bereits fast 70.000 Unterschriften. Ich hoffe, es werden bald noch mehr hinzukommen.
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Mal richtig Abschalten – Demo am 5. September 6. September 2009
„Politisch ist die Atomenergie tot“ – so ist es auf der Website des Anti-Atom-Trecks am 6. September, einen Tag nach der Demonstration zu lesen. Vertreter der Zukunftswerkstatt Jena haben auch mit zum Gelingen dieser Demo beigetragen. Am meisten beeindruckt war ich, wie auch schon bei den Anti-Castor-Aktionen, wiederum von der Kreativität der Meinungsäußerung gegen die Kernenergie. Das lässt hoffen, hoffen auf ein endgültiges Aus der Kernkraft in Deutschland und weltweit. Einige weitere Bilder, die nur einen winzigen Eindruck vermitteln können, sind im weiteren Artikel zu betrachten.
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Wahlprüfsteine zur Energiepolitik 2. September 2009
Der Wahlkampf im Vorfeld der Bundestagswahl wird bisher allenthalben als eher müde und flau eingeschätzt: “Frau Dr. Merkel sitze die Probleme einfach aus.” Und: “Herr Dr. Steinmeier sei wohl als ruhiger Beamter einzuschätzen.” Bis auf einige Skandälchen (Dienstwagen im Spanienurlaub von Ministerin Schmidt und Geburtstags(nach)feier von Herrn Ackermann im Bundeskanzleramt) gab es tatsächlich kaum Wellen. Vielleicht wollten die PolitikerInnen auch die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und dem Saarland quasi als Testballon abwarten, ehe dann die Wahlkampfthemen 2009 in den Ring geworfen werden. Vielleicht soll auch gar nicht über Inhalte diskutiert werden, nach dem Motto: “Nur keine schlafenden Hunde wecken…” Wie dem auch sei: Was Politiker nicht tun, wird von anderen Menschen getan. Bezüglich der Energiepolitik gibt es hervorragende Wahlprüfsteine, die ich allen Interessierten nur dringend empfehlen kann.
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Solarautos statt Spritfresser – die Verkehrsmittel der Zukunft? 2. September 2009
Im Rahmen von Diskussionen zur Klimaveränderung wird oft die Meinung geäußert, dass zukünftig alle im Alltag benötigte Energie über erneuerbare Energieträger zur Verfügung gestellt werden wird. Als Beispiel dient dabei häufig das Elektroauto, welches das heute übliche, mit Benzin oder Diesel angetriebene Fahrzeug ablösen wird. Die Aufladung des Akkus erfolge dann beispielsweise über Solarstrom. Mich hat in diesem Zusammenhang interessiert, ob diese Vorstellung realistisch ist.
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Kernenergie ist keine Lösung… 15. März 2009
Annette betont in ihrem Artikel “Gaias Rache” zurecht, dass nur eine Änderung unserer Lebensweise zu einer Lösung der Probleme führen kann, die unübersehbar vor uns stehen.
Angesichts der in diesem Jahr anstehenden Bundestagswahl und des in diesem Zusammenhang von der Kernkraft-Lobby gehegten Wunsches, den Atomkonsens – kein Neubau von Kernkraftwerken und schrittweise Abschaltung der bestehenden Kernkraftwerke nach Erreichung ihrer technischen Nutzungsdauer – aufzukündigen, sei es mir an dieser Stelle noch einmal gestattet, auf einige Argumente der Kernkraft-Befürworter zu entgegnen. Diesen Beitrag weiterlesen »
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