An dieser Stelle einige Eindrücke von der Demo in Dannenberg gegen den Castor-Transport 2011, der angeblich der “letzte” sein soll …

Start mit einem Demo-Auftakt im Zentrum von Dannenberg

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Anti-Castor, Anti-KKW…   28. November 2011

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25 Jahre nach Tschernobyl   26. April 2011

Tschernobyl wurde nicht nur zum Schicksal für zigtausende Menschen, sondern auch zum Symbol für die Verfehltheit von Kernenergie. Ein Vierteljahrhundert ist es jetzt her, Fukushima konnte leider nicht verhindert werden und immer noch werden Illusionen über die Beherrschbarkeit dieser Energietechnik geschürt.

Zu diesen Illusionen gehört auch die Hoffnung, die Folgewirkungen solcher Katastrophen oder auch die Normalfallschädigung durch den strahlenden Abfall irgendwie ohne größeren Schaden in den Griff zu bekommen.
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Energie als Commons?   25. April 2011

Stefan Mz. berichtet im Keimform-Blog über die Energiepreisbildungsmechanismen (siehe auch bei uns http://zw-jena.de/pdfs/keine_kohle_fuer_jena.pdf ab ca. Folie 6) und verbindet dies mit dem Argument, dass Erneuerbare Energien quasi danach schreien, nicht mehr als privatisierbare Ware angewandt zu werden, sondern als Gemeingut, als Commons.

In den Kommentaren dazu gibts noch interessante Links zur Frage der Netzwerke etc.

Gestern gab es im Umsonstladen eine Diskussion zur „Kernkraft als Brückentechnologie“ im Kontext des 25. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl und im aktuellen Kontext von Fukushima. Dabei gab es natürlich Diskussionen zu Alternativen und zu den bekannten Problemen großer Windkraftanlagen, die zur „Verspargelung“ der Landschaft führen.
Heute Vormittag habe ich zufällig im Radio einen Beitrag gehört zu „Power Flowers“, einer Art „domestizierter Windkraftanlage“ und konnte mir nicht darunter vorstellen. Neugierig geworden, begann ich zu suchen und wurde nach vielen Links zu Karnevalskostümen (warum müssen diese Kostüme eigentlich englische Namen tragen?) tatsächlich fündig:

Power Flower - ein domestiziertes Windrad

Power Flower


Eine interessante Weiterentwicklung eines eigentlich bekannten Prinzips einer Windmühle mit vertikalen Rotoren. Mit vielversprechenden Parametern übrigens, sowohl was die elektrische Leistung angeht als auch die Lärmentwicklung und die Einbindung des Windmühlendesigns in die Landschaft. Damit lässt sich dezentral auf Hightech-Basis Energie erzeugen.
Unter diesem Link und auf der Seite der niederländischen Architekten sind noch mehr Bilder und weitere Informationen zu finden. Viel Spaß dabei.

Die Initiative “x-tausendmal quer” blockiert nicht nur die Castortransporte, sondern ruft dazu auf, sich im Juni gemeinsam dem bisher geplanten Wiederanfahren der Kernkraftwerke zu widersetzen. Dies soll mit großen, gewaltfreien Blockaden direkt an den Kraftwerken geschehen.

Im Zukunftswerkstatt-Netzwerk wird über die aktuellen Geschehnisse diskutiert. Dies nicht nur im Gedenken an die Opfer, sondern unter dem Motto von Robert Jungk:

Menschliche Schöpferkraft statt Atomkraft.

Robert Jungk schrieb:

“In der Gruppe wird echte Mitwirkung möglich, wie sie die Anti-Atombewegung im politischen Leben verlangt. Dazu gehört gegenseitiges Lernen, gründliches Aufeinanderhören und Zuenandersprechen. In Beruf und Politik wird der Entwurf eigener, nicht angelesener, sondern selbsterdachter Vorschläge ermutigt. Jedermann ist der unersetzliche «Experte» für eigene Nöte und Bedürfnisse. «Partizipation» versteht sich in diesem Kreis nicht nur als Mitsprache, sondern auch als Mitschöpfung. [...]
Ein ständiger Energiestrom, aus vielen Köpfen und Herzen kommend, soll befreit werden: Menschliche Schöpferkraft statt Atomkraft.”