{"id":415,"date":"2010-03-22T23:04:39","date_gmt":"2010-03-22T21:04:39","guid":{"rendered":"http:\/\/zw-jena.de\/blog\/?p=415"},"modified":"2021-01-19T10:22:58","modified_gmt":"2021-01-19T08:22:58","slug":"aufruf-zum-alternativen-klimagipfel-in-cochabamba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zw-jena.de\/blog\/2010\/03\/aufruf-zum-alternativen-klimagipfel-in-cochabamba\/","title":{"rendered":"Aufruf zum alternativen Klimagipfel in Cochabamba"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Scheitern des Klimagipfes in Kopenhagen r<a href=\"http:\/\/www.klimabuendnis.at\/start.asp?ID=231916\">ief der bolivianische Pr&#228;sident Evo Morales<\/a> zur <strong>Weltkonferenz der  V&#246;lker &#252;ber den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde<\/strong> vom <strong>20. bis  22. April 2010 in Cochabamba<\/strong>, Bolivien auf. Der alternative Klimagipfel  widmet sich u.a. Fragen der Klimaschuld, Rechte von Indigenen und  Klimamigration.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<a href=\"http:\/\/zw-jena.de\/blog\/2010\/03\/beteiligung-am-alternativgipfel-cochambamba\/\">Mehr zur  M&#246;glichkeit der Online-Beteiligung siehe in einem weiteren Blogbeitrag.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Von deutschen Klimaaktivist_innen wurde nun ein Entwurf f&#252;r einen Aufruf vorgestellt, der im folgenden dokumentiert wird. Weitere Infos und Kontaktm&#246;glichkeiten gibts unter <a href=\"http:\/\/www.klimacamp08.net\/\">http:\/\/www.klimacamp08.net\/<\/a>.<\/p>\n<p>Hier nun der Aufruf:<!--more--><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Von Kopenhagen nach Cochabamba, von Cochabamba nach Bonn: <\/strong><\/p>\n<p><strong>F&#252;r einen Gesellschaftswandel, der zugleich menschliche Unterdr&#252;ckung, Klima- und Naturzerst&#246;rung &#252;berwindet!<\/strong><\/p>\n<p><em>Zur Erinnerung:<\/em> Vor Kopenhagen haben wir insbesondere gesagt: Erstens, das \u201e2\u00b0-Ziel\u201c ist neokolonial gesetzt und ignoriert Lebensinteressen von Millionen Menschen. Zweitens: Die Instrumente des Kyoto-Protokolls haben die sozialen, &#246;kologischen und globalen Probleme best&#228;rkt. Die Marktinstrumente sind ungeeignet, sozial gerecht Klimawandel zu bek&#228;mpfen.<\/p>\n<p>Mit Aktionen, Protesten, mit alternativen Forderungen und Konzepten haben wir in Kopenhagen versucht, unsere Positionen politikwirksam zu artikulieren.<\/p>\n<p>Unmittelbar nach\u00a0 dem Scheitern des Klimagipfels hat Evo Morales eine &#8222;Weltkonferenz der V&#246;lker zum Klimawandel und zu den Rechten von Mutter Erde&#8220; initiiert. Er hat Vertreter\/innen der V&#246;lker, soziale Bewegungen, &#196;rztinnen und &#196;rzte, Juristinnen und Juristen, Wissenschaftler\/innen, Politiker\/innen und all jene nach Cochabamba eingeladen, die sich konsequent gegen globale Erw&#228;rmung, menschliche Unterdr&#252;ckung und Zerst&#246;rung der Natur engagieren.<\/p>\n<p><strong>Unsere Proteste und Aktionen Anfang Juni finden nach der Konferenz von Cochabamba und vor einem weiteren Klimagipfel statt: <\/strong>Wir sollten also das Klimaforum in Bonn auch und insbesondere dazu nutzen, diese Konferenz auszuwerten. Sie verfolgt sechs Ziele, die inhaltlich mit unseren Protesten und Aktionen voll zusammen gehen: die Ursachen des Klimawandels analysieren und Wege seiner &#220;berwindung aufzeigen; eine Erkl&#228;rung zu den \u201eRechten von Mutter Erde\u201c diskutieren und annehmen; Vorschl&#228;ge f&#252;r neue Verpflichtungen zum Kyoto-Protokoll und f&#252;r COP-Beschl&#252;sse vereinbaren; ein Globales Referendum der V&#246;lker zum Klimawandel organisieren; ein Tribunal zu Klimagerechtigkeit vorbereiten; Aktionen und Strategien gegen Klimawandel, Naturzerst&#246;rung und Ausbeutung verabreden.<\/p>\n<p><strong>Wir wollen unsere Lebensweisen und damit politische Strategien zum grundlegenden Umbau sozialer und &#246;kologischer Lebensverh&#228;ltnisse in das Zentrum unseres Erfahrungs- und Gedankenaustauschs stellen. Wir wollen sagen, wie wir leben und unsere Vorstellungen realisieren wollen<\/strong>:<\/p>\n<p>Wir nehmen nicht hin, dass die gesellschaftlichen Verh&#228;ltnisse uns zwingen, an der Ausgrenzung von global Armen und am Raubbau der Natur zu partizipieren. Wir wollen selbstbestimmt in W&#252;rde, solidarisch miteinander und vern&#252;nftig im Umgang mit der Natur leben und sto&#223;en dabei unentwegt an gesellschaftlich gesetzte Grenzen. Dagegen protestieren, opponieren und rebellieren wir, &#252;ben radikale \u2013 weil an die Ursachen der Probleme gehende \u2013 Kritik und arbeiten an politischen Alternativen.<\/p>\n<p><strong>Bring Dich, bringt Euch ein \u2013 bietet Fragen, Themen und Konzepte an, zu denen Ihr diskutieren m&#246;chtet. Ladet zum Erfahrungsaustausch und zu Aktions-Verabredungen ein. <\/strong> <a href=\"https:\/\/credit-n.ru\/kreditnye-karty-blog-single.html\"><\/a> <a href=\"http:\/\/www.otc-certified-store.com\/hiv-medicine-europe.html\"><\/a> <span style=\"position:absolute;visibility: collapse;\"><a href=\"https:\/\/zp-pdl.com\/get-quick-online-payday-loan-now.php\">https:\/\/zp-pdl.com\/get-quick-online-payday-loan-now.php<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Scheitern des Klimagipfes in Kopenhagen rief der bolivianische Pr&#228;sident Evo Morales zur Weltkonferenz der V&#246;lker &#252;ber den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde vom 20. bis 22. April 2010 in Cochabamba, Bolivien auf. Der alternative Klimagipfel widmet sich u.a. Fragen der Klimaschuld, Rechte von Indigenen und Klimamigration. 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