Schlagwort-Archive: Peer-Ökonomie

Energie als Commons?

Stefan Mz. berichtet im Keimform-Blog über die Energiepreisbildungsmechanismen (siehe auch bei uns http://zw-jena.de/pdfs/keine_kohle_fuer_jena.pdf ab ca. Folie 6) und verbindet dies mit dem Argument, dass Erneuerbare Energien quasi danach schreien, nicht mehr als privatisierbare Ware angewandt zu werden, sondern als Gemeingut, als Commons.

In den Kommentaren dazu gibts noch interessante Links zur Frage der Netzwerke etc.

Streifzüge durch das „Gute Leben“ der Zukunft

Wie immer hat die Zeitschrift „Streifzüge“ schöne neue Artikel veröffentlicht, zwei davon möchte ich besonders empfehlen:

Viel Spaß damit!

Besuch in einer Offenen Werkstatt in Berlin

Bei meinem Besuch in Berlin konnte ich erstmalig eine Offene Werkstatt kennenlernen, in der Handwerk und High Tech dazu einladen,  eigene Projekte zu verwirklichen. Dabei liegt ein Schwerpunkt rein technisch vor allem darin, dass Baupläne und Konstruktionsunterlagen für computergesteuerte Maschinen genau so wie Freie Software in Form eines sog. „Open Designs“ im Internet frei zur Verfügung gestellt und verändert weiter gegeben werden können.

Dadurch entstehen neue soziale Netzwerke mit Menschen, die sich produktiv erproben können und dadurch ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten bereichern können. In diesen Werkstätten wird also eine ganz andere Form von Reichtum erzeugt als jene, die sich mit  Geld messen lässt 😉

Mehr dazu gibts in meinem Blog.

Zwei der mir bekannten derartigen Werkstätten kooperieren eng mit den jeweiligen Coworking-Projekten vor Ort – deshalb „passt“ es gerade ausgezeichnet, dass sich in Jena gerade eine Coworking-Projektgruppe konstituiert. 😉

Während des Werkstatt-Lastenfahrrad-Workshops im ODC

Wer sich hier in Jena für solch eine Offene Werkstatt interessiert (Vorüberlegungen siehe auch unter dem Stichwort „Commons-Werkstatt“), kann sich bitte bei mir melden unter contactATzw-jena.de (AT durch das at-Zeichen ersetzen) melden und erhält dann weitere Informationen und Einladungen zu Treffen.

Annette

Berichte von der Utopienkonferenz in Erfurt

Das Wochenende über die Rolle von Utopien und ganz konkrete Vorstellungen über visionäre Alternativen zum real existierenden Kapitalismus ist erst einmal vorbei. Nette Menschen, gute Stimmung und interessante Veranstaltungen – dies ist wohl für die meisten die Bilanz. Über einige Themen berichte ich in meinem Blog in den nächsten Tagen:

 

 

Utopienkonferenz in Erfurt

Vom 28.-30 Mai 2010 findet in Erfurt ein Treffen zum Thema „Utopien“ statt, mit Vortragen zu Utopien, dem gar nicht mehr so utopischen Konzept der „Peer-Ökonomie“, mit praktischen Aktionen wie Urban Gardening, einer Zukunftswerkstatt zur Zukunft der Stadt Erfurt, Lesungen usw. usf.

UTOPIA NOW 2010 soll Impulse setzen für einen politischen, sozialen und künstlerischen Neuaufbruch…

Kopenhagen und die Tragödie der Allmende

In der kommenden Woche beginnt die Klimakonferenz in Kopenhagen. Die Konferenz, die den Kyoto-Prozess fortschreiben und weiterentwickeln soll. Viel wurde bereits davon und darüber geredet. Vor allem jedoch wurde – leider – viel heiße Luft produziert, also etwas, was wir angesichts der Klimaveränderungen eigentlich gar nicht gebrauchen können.

In diesen Tagen nun wurden von einem internationalen Forscherteam unter Koordinierung des Climate Change Research Centre (CCRC) der University of New South Wales in Sydney, Australien, die neuesten Forschungsergebnisse zur Klimaentwicklung unter dem Titel „The Copenhagen Diagnosis – Updating the World on the Latest Climate Science” veröffentlicht. Dieser Bericht stellt eine Art Zwischenbilanz seit dem vor drei Jahren erschienenen 4. und dem für 2013 vorgesehenen 5. Bericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) dar. Der Bericht ist vollständig in englischer Sprache und als Zusammenfassung in deutscher Sprache unter http://www.copenhagendiagnosis.org/ einzusehen.

Im Zentrum der Untersuchungen der Forscher stand die Fragestellung, welche der bei früheren Berichten gegebenen Prognosen der Klimaentwicklung sich in der Praxis verwirklicht haben. Leider ist bei nahezu allen untersuchten Parametern festzustellen, dass die schlimmsten Erwartungen eingetreten sind und übertroffen wurden.
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