Demo gegen die Laufzeitverlängerung   19. September 2010

Es war eine beeindruckende Demonstration. Beeindruckend von der Anzahl der Teilnehmer her, beeindruckend von der Vielfalt der Teilnehmer her und beeindruckend von der Ideenvielfalt. Mächtig. Bunt. Lebendig. Einige Bilder sind hier zu sehen.

Weitere Bilder gibt es hier: Diesen Beitrag weiterlesen »

cochabamba

10 000 bis 15 000 Menschen treffen sich in Cochabamba, in Bolivien – als Reaktion auf den gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen. Es gibt nun einen Blog eines Teilnehmers, der sehr zu empfehlen ist, weil er sehr differenziert berichtet. Siehe: http://bewegung.taz.de/aktionen/bolivien.

Außerdem gibts auch einen Livestream.

Es gibt Möglichkeiten sich am Prozess des alternativen Gipfels zu beteiligen ohne nach Cochambamba fahren/fliegen zu müssen.
Ich dokumentiere hier eine Mail von Judith Dellheim dazu mit entsprechenden Links:
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Nach dem Scheitern des Klimagipfes in Kopenhagen rief der bolivianische Präsident Evo Morales zur Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde vom 20. bis 22. April 2010 in Cochabamba, Bolivien auf. Der alternative Klimagipfel widmet sich u.a. Fragen der Klimaschuld, Rechte von Indigenen und Klimamigration.

Von deutschen Klimaaktivist_innen wurde nun ein Entwurf für einen Aufruf vorgestellt, der im folgenden dokumentiert wird. Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten gibts unter http://www.klimacamp08.net/.

Hier nun der Aufruf: Diesen Beitrag weiterlesen »

gnd

Wir haben in den letzten beiden Jahren öfter Vorträge zum Thema Energie- und Klima-Politik gemacht. Jetzt können wir dazu eine Veröffentlichung empfehlen, die alle wichtigen Fakten und Argumentationen enthält. Es handelt sich um die Schrift “Grüner Kapitalismus. Krise, Klimawandel und kein Ende des Wachstums” der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Die Umwelt-, Energie- und Klimaproblematik ist hier eingebettet in eine Analyse der vieldimensionalen Krisenproblematik des real existierenden Kapitalismus. Diese Krisen lassen sich nicht einfach emotionalisieren, sie müssen gedanklich durchdrungen werden, wenn man nicht auf die vom Kapital selbst favorisierten “Lösungen” hereinfallen will, die die Profitwirtschaft noch eine Weile überleben lassen, während mehr und mehr Lebensgrundlagen zerstört werden.

Bitte lest selbst und sagt weiter, was Ihr da lernt…

In “tagesschau.de” wurde vom Abschluss des Weltsozialforums in Porto Alegre berichtet. Siehe:
wsf

http://www.tagesschau.de/ausland/weltsozialforum142.html

Dabei wird Silke Helfrich aus Jena zitiert:

…manche fühlen sich von ihnen politisch vereinnahmt, wie Silke Helfrich von der Heinrich-Böll-Stiftung: “Es gibt diese starke Trennung: dort der Staat und hier die Gesellschaft; dort die politischen Entscheidungsträger und Strukturen und hier die sozialen Bewegungen, die sich ständig in einer defensiven Haltung gegenüber diesen Strukturen befinden müssen.

Sie schreibt nun dazu:

1. Ich spreche nicht fuer die Heinrich Boell Stiftung
2. Ich fuehle mich nicht von Regierungen vereinnahmt.
3. Ich habe das Gegenteil von dem gesagt, was da steht (kann man im Radiobeitrag [*] nachhoeren), naemlich dass es diese starke Trennung zwischen Regierungen und sozialen Bewegungen NICHT gibt.

* Hier gibts das auch zu hören…

Wer weiß, wie der Fehler passiert ist – auf jeden Fall wurde der Inhalt ins Gegenteil verkehrt…

Klimagerecht einkaufen in Jena   27. Januar 2010

klimagerecht_einkaufen

Für Jena gibt es einen interessanten Flyer:

Einkaufsführer
“Klimagerecht einkaufen in Jena und Umgebung
Anbieter ökologischer Produkte aus Jena und der Region”

Er kann online runtergeladen werden.

transition_town

Wir beteiligen uns seit einiger Zeit am “Klimanetz Jena und Umgebung” im Bereich “Bürgerschaftliches Engagement in und um Jena” für eine nachhaltige Entwicklung.

Beispielhaft für lokale Initiativen ist die Bewegung Transition Towns.

Eine der Aktivitäten, die wir in Jena gerade vorantreiben, ist eine Debatte über das Thema “Mobilität”. (Siehe das Protokoll des ersten Treffens dieser Interessengruppe).