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	<title>Zukunftswerkstatt Jena &#187; Krise</title>
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	<description>... nur wenn wir es nicht wagen, ist es schwer (nach Seneca)</description>
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		<title>Bis neulich&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 16:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annette</dc:creator>
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		<title>BigBrotherAward 2011 vergeben</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 21:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>reiner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 1. April war es wieder einmal soweit: Zum 11. mal wurde der BigBrotherAward vom FoeBuD e. V. in Bielefeld vergeben.  Die Vergabe erfolgte in verschiedenen Kategorien und ist hier nachzulesen. Am interessantesten erscheint mir die Kategorie &#8220;Kommunikation&#8221;. Hier ging der Preis an die Facebook Deutschland GmbH. Die Laudatio dazu, gehalten von Rena Tangens, zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. April war es wieder einmal soweit: Zum 11. mal wurde der BigBrotherAward vom FoeBuD e. V. in Bielefeld vergeben.  Die Vergabe erfolgte in verschiedenen Kategorien und ist <a href="http://www.bigbrotherawards.de/2011">hier</a> nachzulesen.</p>
<p>Am interessantesten erscheint mir die Kategorie &#8220;Kommunikation&#8221;. Hier ging der Preis an die Facebook Deutschland GmbH. Die <a href="http://www.bigbrotherawards.de/2011/.comm1">Laudatio dazu</a>, gehalten von Rena Tangens, zeigt eine neue Qualit&#228;t von Datensammelwut. Zitat aus der Laudatio:</p>
<blockquote><p>Facebook sammelt alles an Daten, was sie bekommen k&#246;nnen. Nicht nur Name, Adresse, Profilbild, Telefon, Handynummer, Fotos, Texte, Statusupdates, Aufenthaltsort, Nachrichten an Freunde, besuchte Webseiten und und und&#8230;</p></blockquote>
<p>Eine <a href="http://mattmckeon.com/facebook-privacy/">interaktive grafische Darstellung</a>, wie sich die Datenschutz-Voreinstellungen auf Facebook seit 2005 ver&#228;ndert haben hat der Programmierer Matt McKeon sehr anschaulich in einer Grafik als eine Art Blume dargestellt. Hier zeigt sich, dass ohne Zutun der Facebook-Nutzer deren private Details immer &#246;ffentlicher werden, einfach weil Facebook die Voreinstellungen &#228;ndert.</p>
<p>&#220;ber die Hintergr&#252;nde dieser Datenspionage, insbesondere die wirtschaftlichen Hintergr&#252;nde, wird in dem Buch von Constanze Kurz, Frank Rieger: &#8220;Datenfresser. Wie Internetfirmen und Staat sich unsere pers&#246;nlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle dar&#252;ber zur&#252;ckerlangen&#8221; (S. Fischer Verlage, Frankfurt am Main) informiert. Ein Vorabdruck des ersten Kapitels wurde von der <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-04/datenfresser-kurz-rieger?page=all">Zeit online</a> ver&#246;ffentlicht. Bereits nach der Lekt&#252;re dieses Auszugs kann ich jedem das Buch nur w&#228;rmstens empfehlen.</p>
<p>Ich wei&#223; gar nicht, ob ich an dieser Stelle noch viel Spa&#223; damit w&#252;nschen kann &#8211; trotzdem: Es lohnt sich.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Katastrophen-Hilfsfond f&#252;r prek&#228;re ArbeiterInnen in Japan</title>
		<link>http://zw-jena.de/blog/2011/03/katastrophen-hilfsfond-fur-prekare-arbeiterinnen-in-japan/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 20:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Anders leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich erf&#252;lle gern die Bitte und ver&#246;ffentliche hiermit einen Aufruf zur Unterst&#252;tzung des Hilfsfonds f&#252;r prek&#228;re ArbeiterInnen in Japan: Angesichts der enormen Zerst&#246;rungen durch das Erdbeben und die Tsunamis am 11. M&#228;rz 2011 sowie angesichts der nach wie vor drohenden nuklearen Katastrophe durch das zerst&#246;rte Atomkraftwerk Fukushima I, hat die FAU-IAA beschlossen einen Hilfs- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich erf&#252;lle gern die Bitte und ver&#246;ffentliche hiermit einen Aufruf zur Unterst&#252;tzung des  Hilfsfonds f&#252;r prek&#228;re ArbeiterInnen in Japan:</em></p>
<p><img alt="" src="http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/freeters_2.jpg" width="416" height="199" /></p>
<p>Angesichts der enormen Zerst&#246;rungen durch das Erdbeben und die Tsunamis<br />
am 11. M&#228;rz 2011 sowie angesichts der nach wie vor drohenden nuklearen<br />
Katastrophe durch das zerst&#246;rte Atomkraftwerk Fukushima I, hat die<br />
FAU-IAA beschlossen einen Hilfs- und Solidarit&#228;tsfond f&#252;r prek&#228;re<br />
ArbeiterInnen in Japan &#8211; den «Freeters Solidarit&#228;tsfond» ins Leben zu<br />
rufen. <span id="more-836"></span>Als anarcho-syndikalistische Basis-Gewerkschaft gilt unsere erste<br />
Sorge den vielen prek&#228;ren ArbeiterInnen (Freeters), die schon vor der<br />
Katastrophe ausgegrenzt und zu vielfach miserablen Arbeits- und<br />
Lebensbedingungen gezwungen waren. Die FAU-IAA hat kurzfrístig einen<br />
Grundstock f&#252;r den Fond zur Verf&#252;gung gestellt. Sie ruft dar&#252;ber hinaus<br />
zu Spenden f&#252;r den Hilfs- und Solidarit&#228;tsfond auf, dessen Mittel in<br />
enger Absprache mit der «Freeter Zenpan Roso», einer Selbstorganisation<br />
prek&#228;rer ArbeiterInnen in Japan, eingesetzt werden sollen. Spenden<br />
nehmen wir &#252;ber das Konto: <strong>FAU, Konto 96152201, Postbank Hamburg (BLZ<br />
200 100 20) unter dem Stichwort «Freeters»</strong> entgegen. Jeder noch so<br />
kleine Beitrag als Ausdruck gelebter Klassen-Solidarit&#228;t ist willkommen.</p>
<p><strong>Wer sind die «Freeters»?</strong></p>
<p>Prek&#228;re ArbeiterInnen sind die Kehrseite der glitzernden Fassaden der<br />
japanischen Export-Wirtschaft. Es gab sie schon lange, durch die<br />
neoliberalen Reformen der 90er Jahre und durch die aktuelle<br />
Wirtschaftskrise ist ihre Zahl jedoch geradezu explodiert. Unter ihnen<br />
sind hunderttausende, die sich irgendwie von einem schlecht bezahlten<br />
Gelegenheitsjob zum n&#228;chsten durchschlagen. Viele sind jung, viele haben<br />
akademische Ausbildungen. Sie sind gesellschaftlich stigmatisiert und<br />
ausgegrenzt, h&#228;ufig in Wohnbaracken am Rande der Gro&#223;st&#228;dte zusammen<br />
gepfercht, viele obdachlos. Manche von ihnen nennen sich selbst<br />
«Freeter», ein Kunstwort, das aus einer Zusammenziehung von „Freelancer“<br />
und „Arubaito“ (von deutsch: Arbeit) dem japanischen Begriff f&#252;r<br />
Tagelohn oder Leiharbeit, entstanden ist. Freeter sind es auch, die in<br />
Japan rekrutiert werden, wenn es darum geht, als „Wegwerfarbeiter“<br />
dreckige und gef&#228;hrliche Arbeiten f&#252;r ein Minimum an Lohn auszuf&#252;hren.<br />
Auch unter den Arbeitern, die derzeit versuchen, die Katastrophe durch<br />
die zerst&#246;rten Atomreaktoren des AKW Fukushima I einzud&#228;mmen, sollen<br />
sich „Wegwerfarbeiter“ befinden. Seit einigen Jahren versuchen sich<br />
Freeter selbst gewerkschaftlich zu organisieren und gegen die H&#246;lle aus<br />
Ausbeutung und gesellschaftlicher Ausgrenzung vorzugehen.</p>
<p><strong>Warum der Hilfs- und Solidarit&#228;tsfond?</strong></p>
<p>Manche m&#246;gen sich fragen, warum wir einen eigenst&#228;ndigen Hilfs- und<br />
Solidarit&#228;tsfond zur Unterst&#252;tzung von Freetern ins Leben gerufen haben.<br />
Wir haben das getan, weil wir aus der Vergangenheit wissen, dass im<br />
Angesicht der Katastrophe eben niemals alle gleich sind. Wer Geld oder<br />
Einfluss hat, der hat eher M&#246;glichkeiten, mit den Folgen zurecht zu<br />
kommen. Wer aber sowie schon mittellos und an den Rand der Gesellschaft<br />
gedr&#228;ngt war, der hat auch im Falle einer natur- oder menschengemachten<br />
Katastrophe die deutlich schlechteren Karten. Das ist die Klaviatur von<br />
Katastrophenmanagement unter kapitalistischen Bedingungen. Wir verstehen<br />
den Fond deshalb als Akt der direkten Solidarit&#228;t unter ArbeiterInnen.<br />
Wir wissen, dass es angesichts des Ausma&#223;es der Katastrophe und<br />
angesichts der nuklearen Bedrohung viel zu wenig ist, was wir tun<br />
k&#246;nnen. Aber wir werden nicht vergessen, dass Freeter in verschiedenen<br />
japanischen St&#228;dten im Jahr 2010 auf die Stra&#223;e gegangen sind, um die<br />
FAU Berlin in ihrem Arbeitskampf beim Kino Babylon Mitte und dem<br />
drohenden faktischen Gewerkschaftsverbot zu unterst&#252;tzen.</p>
<p><strong>Wozu sollen die Gelder verwendet werden?</strong></p>
<p>&#220;ber die Verwendung der Solidarit&#228;tsgelder aus dem Fond entscheiden wir<br />
auf Basis unserer bestehenden Kontakte und in Absprache mit<br />
Selbstorganisationen der Freeter, wie der «Freeter Zenpan Roso». Wie das<br />
im konkreten Einzelfall aussehen wird, h&#228;ngt davon ab, wie sich die<br />
Katastrophe weiterentwickelt. M&#246;glich ist es z.B. dass ein Teil der<br />
Gelder dazu verwendet wird, angesichts der schlechter werdenden<br />
Versorgungslage Lebensmittel anzukaufen und zu verteilen. F&#252;r den Fall,<br />
dass die radioaktive Verseuchung sich noch weiter ausbreitet, werden<br />
k&#252;nftig die Preise f&#252;r weniger belastete Lebensmittel steigen. Auch hier<br />
k&#246;nnte sehr bald Unterst&#252;tzung notwendig werden. Es gibt auch Freeter,<br />
die angesichts der Katastrophe das Land verlassen oder sich in zun&#228;chst<br />
weniger betroffene Landesteile in Sicherheit bringen m&#246;chten. Auch das<br />
ist f&#252;r viele von ihnen nicht zuletzt eine Frage des Geldes f&#252;r<br />
Transport und eine Unterkunft. Wir haben bereits damit begonnen,<br />
japanische GenossInnen dabei zu unterst&#252;tzen.</p>
<p><strong>Wie kann ich mich weiter informieren?</strong></p>
<p>1. F&#252;r aktuelle Informationen rund um den «Freeters Solidarit&#228;tsfond»<br />
haben wir eine Sonderseite eingerichtet. Dort werden wir in den n&#228;chsten<br />
Wochen auch &#252;ber den Stand der Spenden und aktuelle Entwicklungen im<br />
Zusammenhang mit dem Fond informieren.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.fau.org/soli/freeters">http://www.fau.org/soli/freeters</a></li>
</ul>
<p>2. Hintergrundinformationen &#252;ber die Freeter und die<br />
Freeter-Gewerkschaft «Freeter Zenpan Roso» finden sich z.B. unter:</p>
<ul>
<li>
<a href="http://www.direkteaktion.org/187/freeter-zenpan-roso-prekaere-in-japan">http://www.direkteaktion.org/187/freeter-zenpan-roso-prekaere-in-japan</a> (Auf<br />
Deutsch)</li>
<li><a href="http://asnewsx.blogspot.com/">http://asnewsx.blogspot.com/ </a> (Auf Deutsch und Japanisch)</li>
<li><a href="http://freeter-union.org/union/">http://freeter-union.org/union/</a>  (Auf Japanisch)</li>
<li><a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2011/03/11/freeter/"></li>
</ul>
<p><img alt="" src="http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/freeters_1.jpg" width="390" height="268" /></p>
<ul>
<li>Mein Beitrag &#252;ber eine Fernsehdokumentation &#252;ber die Freeters</a></li>
</ul>
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		<title>Sein oder Haben</title>
		<link>http://zw-jena.de/blog/2011/03/sein-oder-haben/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 12:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Anders wirtschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Kapital]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalstudium]]></category>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marx]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Fernsehsender 3sat scheint ein marxistischer Bildungssender zu werden. Erstens bringt er ab morgen eine Themenreihe &#8220;Sein oder Haben&#8221;. Das Thema &#8220;Haben und Sein&#8221; &#8211; in Form einer Warenkritik war schon immer eines der Hauptthemen der Zukunftswerkstatt Jena. Und zweitens gibt es auf der Webseite des Senders einige lustige Filmchen mit einer Einf&#252;hrung zu wichtigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/151741/index.html"><img src="http://zw-jena.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/haben-oder-sein.jpg" alt="" title="haben oder sein" width="240" height="136" class="aligncenter size-full wp-image-817" /></a></p>
<p>Der Fernsehsender 3sat scheint ein marxistischer Bildungssender zu werden. Erstens bringt er ab morgen eine <a href="http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/151741/index.html">Themenreihe &#8220;Sein oder Haben&#8221;</a>. </p>
<p>Das Thema <a href="http://zw-jena.de/mensch/wakritikthesen.html">&#8220;Haben und Sein&#8221; &#8211; in Form einer Warenkritik</a> war schon immer eines der Hauptthemen der <a href="http://zw-jena.de/">Zukunftswerkstatt Jena</a>. </p>
<p>Und zweitens gibt es auf der Webseite des Senders einige lustige Filmchen mit einer Einf&#252;hrung zu wichtigen Begriffen von Marx, so <span id="more-815"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&#038;obj=23684">Arbeit</a></li>
<li><a href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&#038;obj=23685">Kapital</a></li>
<li><a href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&#038;obj=23686">Mehrwert</a></li>
<li><a href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&#038;obj=23687">Produktionsmittel</a></li>
<li><a href="http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&#038;obj=23688">Warenfetisch</a></li>
</ul>
<p>Ich wei&#223; nicht, wie lange die Sachen online zur Verf&#252;gung stehen. Auch die Filme aus der Themenreihe k&#246;nnten ruhig als DVD angeboten werden, ich habe leider nicht die technischen M&#246;glichkeiten, es aufzunehmen. </p>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/lesezeit/143348/index.html"><img src="http://zw-jena.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/meschugge-300x209.jpg" alt="" title="meschugge" width="300" height="209" class="aligncenter size-medium wp-image-816" /><br />
</a></p>
<p>Aber es ist schon erstaunlich, dass nun wenigstens ein reflektierter Fernsehsender Themen und sogar Thesen &#252;bernimmt, &#252;ber die wir sonst nur in eher kleinen Runden sprechen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang werden auch Alternativen angesprochen: Die Welt kann anders werden, als immer nur wieder altbacken realkapitalistisch. Sogar ein <a href="http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/lesezeit/143348/index.html">&#8220;Ende des Eigentums&#8221; </a>kann gedacht und diskutiert werden:</p>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/lesezeit/143348/index.html"><img src="http://zw-jena.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/re-300x168.jpg" alt="" title="re" width="300" height="168" class="aligncenter size-medium wp-image-819" /></a></p>
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		<item>
		<title>Erste Jenaer Klassenkonferenz</title>
		<link>http://zw-jena.de/blog/2010/06/erste-jenaer-klassenkonferenz/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 12:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausbeutung – Ungleichheit – soziale K&#228;mpfe in der Gegenwart Aus der Einladung: Class Counts – selbst wer am Klassenbegriff festh&#228;lt, weil alle Alternativangebote (Schicht, Milieu, Multitude) kapitalismustheoretisch fragw&#252;rdig sind, steht vor Unklarheiten&#8230; Die Veranstaltung soll sowohl zeitdiagnostische Fragen diskutieren als auch m&#246;gliche theoretische Zug&#228;nge pr&#252;fen und nicht zuletzt Folgen f&#252;r Strategie und Praxis emanzipatorischer Politik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausbeutung – Ungleichheit – soziale K&#228;mpfe in der Gegenwart </p>
<p><a href="http://www.th.rosalux.de/veranstaltungen/veranstaltung/cal/event/2010/07/02//tx_cal_phpicalendar/ausbeutung-ungleichheit-soziale-kaempfe-in-der-gegenwart/view-list|page_id-13992.html"><img src="http://philosophenstuebchen.files.wordpress.com/2010/05/klassenkonferenz.gif?w=300" alt="" title="klassenkonferenz" width="300" height="108" class="aligncenter size-medium wp-image-2135" /></a></p>
<p>Aus der Einladung:</p>
<p>Class Counts – selbst wer am Klassenbegriff festh&#228;lt, weil alle Alternativangebote (Schicht, Milieu, Multitude) kapitalismustheoretisch fragw&#252;rdig sind, steht vor Unklarheiten&#8230;</p>
<p>Die Veranstaltung soll sowohl zeitdiagnostische Fragen diskutieren als auch m&#246;gliche theoretische Zug&#228;nge pr&#252;fen und nicht zuletzt Folgen f&#252;r Strategie und Praxis emanzipatorischer Politik abw&#228;gen. Herausforderung, aber auch Chance liegen in der Integration wissenschaftlicher und bewegungsorientierter Perspektiven. </p>
<ul>
<li><a href="http://www.th.rosalux.de/veranstaltungen/veranstaltung/cal/event/2010/07/02//tx_cal_phpicalendar/ausbeutung-ungleichheit-soziale-kaempfe-in-der-gegenwart/view-list|page_id-13992.html">Weitere Infos</a></li>
<li><a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2010/07/04/konferenz-uber-klassen-in-jena-i/">1. Bericht</a></li>
<li><a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2010/07/05/konferenz-uber-klassen-in-jena-ii/">2. Bericht</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Griechen und wir</title>
		<link>http://zw-jena.de/blog/2010/05/die-griechen-und-wir/</link>
		<comments>http://zw-jena.de/blog/2010/05/die-griechen-und-wir/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 19:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>reiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Annette im letzten Blogbeitrag &#252;ber die Klassenk&#228;mpfe in Athen und deren Hintergrund berichtete, h&#246;rte ich heute einen Kommentar auf Deutschlandradio Kultur, der einen anderen Aspekt dieser Problematik beleuchtet: Die Frage steht, wo denn das Geld f&#252;r die Spekulationen herkommt und welchen Beweggrund die Spekulanten haben, zu spekulieren. Warum gibt es einen Druck, &#252;berdurchschnittliche Renditen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Annette im letzten Blogbeitrag <a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2010/05/05/klassenkampfe-in-athen/"> &#252;ber die Klassenk&#228;mpfe in Athen</a> und deren Hintergrund berichtete, h&#246;rte ich heute einen <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kommentar/1179299/">Kommentar auf Deutschlandradio Kultur</a>, der einen anderen Aspekt dieser Problematik beleuchtet:<br />
<span id="more-509"></span><br />
Die Frage steht, wo denn das Geld f&#252;r die Spekulationen herkommt und welchen Beweggrund die Spekulanten haben, zu spekulieren. Warum gibt es einen Druck, &#252;berdurchschnittliche Renditen zu erreichen?</p>
<p>Sicher, die Privatisierung der Altersvorsorge ist eine riesige Geldmenge, die auch und gerade die Hedgefonds speist. Aber das Problem liegt noch tiefer: Es ist der Zwang dieser Gesellschaft, aus eingesetztem Kapital mehr Kapital herauszuholen, der Zwang zu unendlichem Wachstum. Und wenn dieses Wachstum &#252;ber die reale Warenproduktion nicht mehr in ausreichendem Ma&#223;e erreicht werden kann, weil unsere Erde begrenzt ist, dann wird es eben &#252;ber Spekulationen versucht zu erreichen.</p>
<p>So, wie es heute Abend aussieht, stehen schon nicht mehr Griechenland, Portugal und einige andere &#8220;kleinere&#8221; L&#228;nder zur Debatte, sondern es ist der gesamte Euro-Wirtschaftsraum, der angesichts der Gr&#246;&#223;e der Spekulationen zu wackeln beginnt. Eine Gr&#246;&#223;enordnung, die durchaus zur Sorge berechtigt.</p>
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		<title>Nie wieder so lange arbeiten !</title>
		<link>http://zw-jena.de/blog/2010/04/nie-wieder-so-lange-arbeiten/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 15:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Eben flatterte ein sehr sch&#246;nes Flugblatt auf meinen Bildschirm und ich m&#246;chte es auf diesem Weg gern als Link an Euch weiter reichen! Anmerkungen zum Flyer und zum regressiven Antikapitalismus gibt es am Freitag, 30. April von 18 bis 19 Uhr im Freien Radio f&#252;r Stuttgart, UKW 99,2 oder www.freies-radio.de . Auch die anderen Sachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.emanzipationundfrieden.de/10-04-18_EuFFlyer_Niewieder.pdf"><img class="aligncenter size-full wp-image-456" title="emanzipation_und_frieden" src="http://zw-jena.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/emanzipation_und_frieden.gif" alt="emanzipation_und_frieden" width="366" height="120" /></a></p>
<p>Eben flatterte ein sehr sch&#246;nes Flugblatt auf meinen Bildschirm und ich m&#246;chte es auf diesem Weg gern <a href="http://www.emanzipationundfrieden.de/10-04-18_EuFFlyer_Niewieder.pdf">als Link an Euch weiter reichen</a>!</p>
<p>Anmerkungen zum Flyer und zum regressiven Antikapitalismus gibt es am<br />
Freitag, <strong>30. April </strong>von 18 bis 19 Uhr<br />
im Freien Radio f&#252;r Stuttgart, UKW 99,2 oder<a href="http:/ www.freies-radio.de "> www.freies-radio.de </a>.</p>
<p>Auch die anderen Sachen von der Gruppe <a href="http://www.emanzipationundfrieden.de/">&#8220;Emanzipation und Frieden&#8221;</a> sind sehr empfehlenswert!</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.emanzipationundfrieden.de/images/banner.jpg" alt="" width="212" height="55" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aufruf zum alternativen Klimagipfel in Cochabamba</title>
		<link>http://zw-jena.de/blog/2010/03/aufruf-zum-alternativen-klimagipfel-in-cochabamba/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 21:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Anders wirtschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem Scheitern des Klimagipfes in Kopenhagen rief der bolivianische Pr&#228;sident Evo Morales zur Weltkonferenz der V&#246;lker &#252;ber den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde vom 20. bis 22. April 2010 in Cochabamba, Bolivien auf. Der alternative Klimagipfel widmet sich u.a. Fragen der Klimaschuld, Rechte von Indigenen und Klimamigration. Mehr zur M&#246;glichkeit der Online-Beteiligung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Scheitern des Klimagipfes in Kopenhagen r<a href="http://www.klimabuendnis.at/start.asp?ID=231916">ief der bolivianische Pr&#228;sident Evo Morales</a> zur <strong>Weltkonferenz der  V&#246;lker &#252;ber den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde</strong> vom <strong>20. bis  22. April 2010 in Cochabamba</strong>, Bolivien auf. Der alternative Klimagipfel  widmet sich u.a. Fragen der Klimaschuld, Rechte von Indigenen und  Klimamigration.</p>
<ul>
<li>
<a href="http://zw-jena.de/blog/2010/03/beteiligung-am-alternativgipfel-cochambamba/">Mehr zur  M&#246;glichkeit der Online-Beteiligung siehe in einem weiteren Blogbeitrag.</a></li>
</ul>
<p>Von deutschen Klimaaktivist_innen wurde nun ein Entwurf f&#252;r einen Aufruf vorgestellt, der im folgenden dokumentiert wird. Weitere Infos und Kontaktm&#246;glichkeiten gibts unter <a href="http://www.klimacamp08.net/">http://www.klimacamp08.net/</a>.</p>
<p>Hier nun der Aufruf:<span id="more-415"></span></p>
<hr /><strong>Von Kopenhagen nach Cochabamba, von Cochabamba nach Bonn: </strong></p>
<p><strong>F&#252;r einen Gesellschaftswandel, der zugleich menschliche Unterdr&#252;ckung, Klima- und Naturzerst&#246;rung &#252;berwindet!</strong></p>
<p><em>Zur Erinnerung:</em> Vor Kopenhagen haben wir insbesondere gesagt: Erstens, das „2°-Ziel“ ist neokolonial gesetzt und ignoriert Lebensinteressen von Millionen Menschen. Zweitens: Die Instrumente des Kyoto-Protokolls haben die sozialen, &#246;kologischen und globalen Probleme best&#228;rkt. Die Marktinstrumente sind ungeeignet, sozial gerecht Klimawandel zu bek&#228;mpfen.</p>
<p>Mit Aktionen, Protesten, mit alternativen Forderungen und Konzepten haben wir in Kopenhagen versucht, unsere Positionen politikwirksam zu artikulieren.</p>
<p>Unmittelbar nach  dem Scheitern des Klimagipfels hat Evo Morales eine &#8220;Weltkonferenz der V&#246;lker zum Klimawandel und zu den Rechten von Mutter Erde&#8221; initiiert. Er hat Vertreter/innen der V&#246;lker, soziale Bewegungen, &#196;rztinnen und &#196;rzte, Juristinnen und Juristen, Wissenschaftler/innen, Politiker/innen und all jene nach Cochabamba eingeladen, die sich konsequent gegen globale Erw&#228;rmung, menschliche Unterdr&#252;ckung und Zerst&#246;rung der Natur engagieren.</p>
<p><strong>Unsere Proteste und Aktionen Anfang Juni finden nach der Konferenz von Cochabamba und vor einem weiteren Klimagipfel statt: </strong>Wir sollten also das Klimaforum in Bonn auch und insbesondere dazu nutzen, diese Konferenz auszuwerten. Sie verfolgt sechs Ziele, die inhaltlich mit unseren Protesten und Aktionen voll zusammen gehen: die Ursachen des Klimawandels analysieren und Wege seiner &#220;berwindung aufzeigen; eine Erkl&#228;rung zu den „Rechten von Mutter Erde“ diskutieren und annehmen; Vorschl&#228;ge f&#252;r neue Verpflichtungen zum Kyoto-Protokoll und f&#252;r COP-Beschl&#252;sse vereinbaren; ein Globales Referendum der V&#246;lker zum Klimawandel organisieren; ein Tribunal zu Klimagerechtigkeit vorbereiten; Aktionen und Strategien gegen Klimawandel, Naturzerst&#246;rung und Ausbeutung verabreden.</p>
<p><strong>Wir wollen unsere Lebensweisen und damit politische Strategien zum grundlegenden Umbau sozialer und &#246;kologischer Lebensverh&#228;ltnisse in das Zentrum unseres Erfahrungs- und Gedankenaustauschs stellen. Wir wollen sagen, wie wir leben und unsere Vorstellungen realisieren wollen</strong>:</p>
<p>Wir nehmen nicht hin, dass die gesellschaftlichen Verh&#228;ltnisse uns zwingen, an der Ausgrenzung von global Armen und am Raubbau der Natur zu partizipieren. Wir wollen selbstbestimmt in W&#252;rde, solidarisch miteinander und vern&#252;nftig im Umgang mit der Natur leben und sto&#223;en dabei unentwegt an gesellschaftlich gesetzte Grenzen. Dagegen protestieren, opponieren und rebellieren wir, &#252;ben radikale – weil an die Ursachen der Probleme gehende – Kritik und arbeiten an politischen Alternativen.</p>
<p><strong>Bring Dich, bringt Euch ein – bietet Fragen, Themen und Konzepte an, zu denen Ihr diskutieren m&#246;chtet. Ladet zum Erfahrungsaustausch und zu Aktions-Verabredungen ein. </strong></p>
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