Nach dem Scheitern des Klimagipfes in Kopenhagen rief der bolivianische Präsident Evo Morales zur Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde vom 20. bis 22. April 2010 in Cochabamba, Bolivien auf. Der alternative Klimagipfel widmet sich u.a. Fragen der Klimaschuld, Rechte von Indigenen und Klimamigration.

Von deutschen Klimaaktivist_innen wurde nun ein Entwurf für einen Aufruf vorgestellt, der im folgenden dokumentiert wird. Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten gibts unter http://www.klimacamp08.net/.

Hier nun der Aufruf: Diesen Beitrag weiterlesen »

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Wir haben in den letzten beiden Jahren öfter Vorträge zum Thema Energie- und Klima-Politik gemacht. Jetzt können wir dazu eine Veröffentlichung empfehlen, die alle wichtigen Fakten und Argumentationen enthält. Es handelt sich um die Schrift “Grüner Kapitalismus. Krise, Klimawandel und kein Ende des Wachstums” der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Die Umwelt-, Energie- und Klimaproblematik ist hier eingebettet in eine Analyse der vieldimensionalen Krisenproblematik des real existierenden Kapitalismus. Diese Krisen lassen sich nicht einfach emotionalisieren, sie müssen gedanklich durchdrungen werden, wenn man nicht auf die vom Kapital selbst favorisierten “Lösungen” hereinfallen will, die die Profitwirtschaft noch eine Weile überleben lassen, während mehr und mehr Lebensgrundlagen zerstört werden.

Bitte lest selbst und sagt weiter, was Ihr da lernt…

Klimagerecht einkaufen in Jena   27. Januar 2010

klimagerecht_einkaufen

Für Jena gibt es einen interessanten Flyer:

Einkaufsführer
“Klimagerecht einkaufen in Jena und Umgebung
Anbieter ökologischer Produkte aus Jena und der Region”

Er kann online runtergeladen werden.

transition_town

Wir beteiligen uns seit einiger Zeit am “Klimanetz Jena und Umgebung” im Bereich “Bürgerschaftliches Engagement in und um Jena” für eine nachhaltige Entwicklung.

Beispielhaft für lokale Initiativen ist die Bewegung Transition Towns.

Eine der Aktivitäten, die wir in Jena gerade vorantreiben, ist eine Debatte über das Thema “Mobilität”. (Siehe das Protokoll des ersten Treffens dieser Interessengruppe).

Politik, Politik, Politik…   20. Januar 2010

Es gibt mehrere neue Berichte im Philosophenstübchen-Blog – bitte beteiligt Euch vor allem an der Petition für Mumia Abu-Jamal…

werfen

In meinen Neujahrsmails gab es eine, die auf einen m.E. wichtigen Text über Erfahrungen während der Kopenhagener Klima-Gipfel-Proteste verwies.
Ich will diesen Link hier weitergeben, damit wir daraus lernen können.

Da in dem Text genügend weitere Links zum Weiterlesen einladen, belasse ich es hier bei diesem Vermerk.

Auch nach dem verpatzen Klimagipfel in Kopenhagen muss es weiter gehen in der Klimapolitik. Es gibt eine neue Initiative, deren Aufruf u.a. hier nachgelesen werden kann.

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In der kommenden Woche beginnt die Klimakonferenz in Kopenhagen. Die Konferenz, die den Kyoto-Prozess fortschreiben und weiterentwickeln soll. Viel wurde bereits davon und darüber geredet. Vor allem jedoch wurde – leider – viel heiße Luft produziert, also etwas, was wir angesichts der Klimaveränderungen eigentlich gar nicht gebrauchen können.

In diesen Tagen nun wurden von einem internationalen Forscherteam unter Koordinierung des Climate Change Research Centre (CCRC) der University of New South Wales in Sydney, Australien, die neuesten Forschungsergebnisse zur Klimaentwicklung unter dem Titel „The Copenhagen Diagnosis – Updating the World on the Latest Climate Science” veröffentlicht. Dieser Bericht stellt eine Art Zwischenbilanz seit dem vor drei Jahren erschienenen 4. und dem für 2013 vorgesehenen 5. Bericht des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) dar. Der Bericht ist vollständig in englischer Sprache und als Zusammenfassung in deutscher Sprache unter http://www.copenhagendiagnosis.org/ einzusehen.

Im Zentrum der Untersuchungen der Forscher stand die Fragestellung, welche der bei früheren Berichten gegebenen Prognosen der Klimaentwicklung sich in der Praxis verwirklicht haben. Leider ist bei nahezu allen untersuchten Parametern festzustellen, dass die schlimmsten Erwartungen eingetreten sind und übertroffen wurden.
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