Gestern gab es im Umsonstladen eine Diskussion zur „Kernkraft als Brückentechnologie“ im Kontext des 25. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl und im aktuellen Kontext von Fukushima. Dabei gab es natürlich Diskussionen zu Alternativen und zu den bekannten Problemen großer Windkraftanlagen, die zur „Verspargelung“ der Landschaft führen.
Heute Vormittag habe ich zufällig im Radio einen Beitrag gehört zu „Power Flowers“, einer Art „domestizierter Windkraftanlage“ und konnte mir nicht darunter vorstellen. Neugierig geworden, begann ich zu suchen und wurde nach vielen Links zu Karnevalskostümen (warum müssen diese Kostüme eigentlich englische Namen tragen?) tatsächlich fündig:

Power Flower - ein domestiziertes Windrad

Power Flower


Eine interessante Weiterentwicklung eines eigentlich bekannten Prinzips einer Windmühle mit vertikalen Rotoren. Mit vielversprechenden Parametern übrigens, sowohl was die elektrische Leistung angeht als auch die Lärmentwicklung und die Einbindung des Windmühlendesigns in die Landschaft. Damit lässt sich dezentral auf Hightech-Basis Energie erzeugen.
Unter diesem Link und auf der Seite der niederländischen Architekten sind noch mehr Bilder und weitere Informationen zu finden. Viel Spaß dabei.

Im Zukunftswerkstatt-Netzwerk wird über die aktuellen Geschehnisse diskutiert. Dies nicht nur im Gedenken an die Opfer, sondern unter dem Motto von Robert Jungk:

Menschliche Schöpferkraft statt Atomkraft.

Robert Jungk schrieb:

“In der Gruppe wird echte Mitwirkung möglich, wie sie die Anti-Atombewegung im politischen Leben verlangt. Dazu gehört gegenseitiges Lernen, gründliches Aufeinanderhören und Zuenandersprechen. In Beruf und Politik wird der Entwurf eigener, nicht angelesener, sondern selbsterdachter Vorschläge ermutigt. Jedermann ist der unersetzliche «Experte» für eigene Nöte und Bedürfnisse. «Partizipation» versteht sich in diesem Kreis nicht nur als Mitsprache, sondern auch als Mitschöpfung. [...]
Ein ständiger Energiestrom, aus vielen Köpfen und Herzen kommend, soll befreit werden: Menschliche Schöpferkraft statt Atomkraft.”

Ich erfülle gern die Bitte und veröffentliche hiermit einen Aufruf zur Unterstützung des Hilfsfonds für prekäre ArbeiterInnen in Japan:

Angesichts der enormen Zerstörungen durch das Erdbeben und die Tsunamis
am 11. März 2011 sowie angesichts der nach wie vor drohenden nuklearen
Katastrophe durch das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima I, hat die
FAU-IAA beschlossen einen Hilfs- und Solidaritätsfond für prekäre
ArbeiterInnen in Japan – den «Freeters Solidaritätsfond» ins Leben zu
rufen. Diesen Beitrag weiterlesen »

The Story of Electronics   1. März 2011

Es macht wieder mal ein nettes Video die Runde, das ich unbedingt auch hier verlinken möchte.

Siehe dazu auch die Kommentare im Keimform-Blog.

Eine interessante Dokumentation kommt von ARTE (“Kaufen für die Müllhalde”). Den Begriff “planned obsolescence” kann man sich merken….;-)

2011: Fangt an, aufzuhören!   31. Dezember 2010

Wie viele von uns gehen wohl mit der deprimierten Stimmung ins neue Jahr:

“Und wieder ist ein Jahr vollbracht,
und wieder ist nur Mist gemacht…”

Und wer weiß schon, was wir im neuen Jahr besser machen können? Dass da was zu tun wäre und dass man sogar was machen kann, weiß inzwischen schon die FAZ. Sie gibt 10 Empfehlungen, was man zur Rettung der Welt sofort tun kann.

Also, fangen wir an und gestalten wir weiterhin unser “Labor der Zukunft” ;-)

Beste Grüße und alle guten Wünsche fürs neue Jahr
von Annette

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Einladung zum Tagesworkshop

‘(Anti-)Politik ohne Feindbilder.
Einblick in die Gewaltfreie Kommunikation’
Tagesworkshop mit Übungen

am 6. November 2010
in der Jugendherberge in Bad Sulza
veranstaltet von der „Zukunftswerkstatt Jena“
(www.zw-jena.de)
unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung
mit Tom Novak aus Stuttgart

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Utopienkonferenz in Erfurt   24. Mai 2010

Vom 28.-30 Mai 2010 findet in Erfurt ein Treffen zum Thema “Utopien” statt, mit Vortragen zu Utopien, dem gar nicht mehr so utopischen Konzept der “Peer-Ökonomie”, mit praktischen Aktionen wie Urban Gardening, einer Zukunftswerkstatt zur Zukunft der Stadt Erfurt, Lesungen usw. usf.

UTOPIA NOW 2010 soll Impulse setzen für einen politischen, sozialen und künstlerischen Neuaufbruch…

Die “Zukunftswerkstatt Jena” ist nicht nur ein “politischer Zusammenschluss”, sondern wir nennen uns eher “Freundeskreis”. Warum das so bedeutsam für mich ist, habe ich in einem Text für “Streifzüge” geschrieben…

zusammen

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