Der Zensus geht uns alle an… 31. Mai 2011
Auch erwischt? Oder noch mal davongekommen? Egal, ob der Zensusfragebogen angekommen ist, der Vorgang geht uns alle an! Und es gibt in beiden Fällen verschiedene Möglichkeiten darauf zu reagieren.
Dazu gibts eine Entscheidungshilfe z.B. auf Tanjas Blog.
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Mit dem Klimanetz (Region Jena) beim Umwelttag 29. Mai 2011
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Wir beteiligen uns von Anfang an am Klimanetz-Region Jena. Wie in jedem Jahr fand in Jena am 28.5. ein Umwelttag statt. |
Wir beteiligten uns hier mit Informationen zum Klimawandel und der Möglichkeit, an einem Laptop den eigenen CO2-Fußabdruck (siehe auch hier) zu ermitteln.
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Commons und das Weltsozialforum 7. Mai 2011

“Eine andere Welt ist möglich!” - gilt als Motto der Sozialforums-Bewegung. In den ersten Jahren war das eher eine Behauptung, die noch sehr offen ließ, welche andere Welt das werden soll. Inzwischen gibt es einige Vorstellungen, und diese haben viel mit “Commons”, den sog. Gemeingütern, zu tun.
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25 Jahre nach Tschernobyl 26. April 2011

Tschernobyl wurde nicht nur zum Schicksal für zigtausende Menschen, sondern auch zum Symbol für die Verfehltheit von Kernenergie. Ein Vierteljahrhundert ist es jetzt her, Fukushima konnte leider nicht verhindert werden und immer noch werden Illusionen über die Beherrschbarkeit dieser Energietechnik geschürt.
Zu diesen Illusionen gehört auch die Hoffnung, die Folgewirkungen solcher Katastrophen oder auch die Normalfallschädigung durch den strahlenden Abfall irgendwie ohne größeren Schaden in den Griff zu bekommen.
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Energie als Commons? 25. April 2011
Stefan Mz. berichtet im Keimform-Blog über die Energiepreisbildungsmechanismen (siehe auch bei uns http://zw-jena.de/pdfs/keine_kohle_fuer_jena.pdf ab ca. Folie 6) und verbindet dies mit dem Argument, dass Erneuerbare Energien quasi danach schreien, nicht mehr als privatisierbare Ware angewandt zu werden, sondern als Gemeingut, als Commons.
In den Kommentaren dazu gibts noch interessante Links zur Frage der Netzwerke etc.
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BigBrotherAward 2011 vergeben 21. April 2011
Am 1. April war es wieder einmal soweit: Zum 11. mal wurde der BigBrotherAward vom FoeBuD e. V. in Bielefeld vergeben. Die Vergabe erfolgte in verschiedenen Kategorien und ist hier nachzulesen.
Am interessantesten erscheint mir die Kategorie “Kommunikation”. Hier ging der Preis an die Facebook Deutschland GmbH. Die Laudatio dazu, gehalten von Rena Tangens, zeigt eine neue Qualität von Datensammelwut. Zitat aus der Laudatio:
Facebook sammelt alles an Daten, was sie bekommen können. Nicht nur Name, Adresse, Profilbild, Telefon, Handynummer, Fotos, Texte, Statusupdates, Aufenthaltsort, Nachrichten an Freunde, besuchte Webseiten und und und…
Eine interaktive grafische Darstellung, wie sich die Datenschutz-Voreinstellungen auf Facebook seit 2005 verändert haben hat der Programmierer Matt McKeon sehr anschaulich in einer Grafik als eine Art Blume dargestellt. Hier zeigt sich, dass ohne Zutun der Facebook-Nutzer deren private Details immer öffentlicher werden, einfach weil Facebook die Voreinstellungen ändert.
Über die Hintergründe dieser Datenspionage, insbesondere die wirtschaftlichen Hintergründe, wird in dem Buch von Constanze Kurz, Frank Rieger: “Datenfresser. Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen” (S. Fischer Verlage, Frankfurt am Main) informiert. Ein Vorabdruck des ersten Kapitels wurde von der Zeit online veröffentlicht. Bereits nach der Lektüre dieses Auszugs kann ich jedem das Buch nur wärmstens empfehlen.
Ich weiß gar nicht, ob ich an dieser Stelle noch viel Spaß damit wünschen kann – trotzdem: Es lohnt sich.
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Streifzüge durch das “Gute Leben” der Zukunft 19. April 2011

Wie immer hat die Zeitschrift “Streifzüge” schöne neue Artikel veröffentlicht, zwei davon möchte ich besonders empfehlen:
- Gutes Leben mit Ecommony (von Friederike Habermann)
- Das gute Leben produzieren (von Christian Siefkes)
Viel Spaß damit!
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Power Flower – eine domestizierte Windkraftanlage 12. April 2011
Gestern gab es im Umsonstladen eine Diskussion zur „Kernkraft als Brückentechnologie“ im Kontext des 25. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl und im aktuellen Kontext von Fukushima. Dabei gab es natürlich Diskussionen zu Alternativen und zu den bekannten Problemen großer Windkraftanlagen, die zur „Verspargelung“ der Landschaft führen.
Heute Vormittag habe ich zufällig im Radio einen Beitrag gehört zu „Power Flowers“, einer Art „domestizierter Windkraftanlage“ und konnte mir nicht darunter vorstellen. Neugierig geworden, begann ich zu suchen und wurde nach vielen Links zu Karnevalskostümen (warum müssen diese Kostüme eigentlich englische Namen tragen?) tatsächlich fündig:
Eine interessante Weiterentwicklung eines eigentlich bekannten Prinzips einer Windmühle mit vertikalen Rotoren. Mit vielversprechenden Parametern übrigens, sowohl was die elektrische Leistung angeht als auch die Lärmentwicklung und die Einbindung des Windmühlendesigns in die Landschaft. Damit lässt sich dezentral auf Hightech-Basis Energie erzeugen.
Unter diesem Link und auf der Seite der niederländischen Architekten sind noch mehr Bilder und weitere Informationen zu finden. Viel Spaß dabei.
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