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	<title>Zukunftswerkstatt Jena &#187; Rezension</title>
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	<description>... nur wenn wir es nicht wagen, ist es schwer (nach Seneca)</description>
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		<title>Gedanken und W&#252;nsche zum Jahreswechsel</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 13:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>reiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Gedanken zum Jahreswechsel 2011/2012 sind vielfach von Sorgen gepr&#228;gt. Sorgen um die weltweite Entwicklung, die sich sehr widerspr&#252;chlich darstellt. So wurden nach wie vor keine akzeptablen Antworten auf den Klimawandel gefunden, Durban war eine Konferenz des „Verschiebens auf sp&#228;ter“. Viele Menschen haben Angst vor der Entwertung ihres Geldverm&#246;gens und die Bundeskanzlerin predigt, man m&#246;ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gedanken zum Jahreswechsel 2011/2012 sind vielfach von Sorgen gepr&#228;gt. Sorgen um die weltweite Entwicklung, die sich sehr widerspr&#252;chlich darstellt. So wurden nach wie vor keine akzeptablen Antworten auf den Klimawandel gefunden, Durban war eine Konferenz des „Verschiebens auf sp&#228;ter“. Viele Menschen haben Angst vor der Entwertung ihres Geldverm&#246;gens und die Bundeskanzlerin predigt, man m&#246;ge doch Vertrauen haben, es w&#252;rde schwer, aber man werde es schon richten. Alles in allem eine eher tr&#252;be Stimmung.</p>
<p>Mehr oder weniger zuf&#228;llig bin ich auf ein Projekt gesto&#223;en, was den Blick in eine andere Richtung lenkt: Auf die Sch&#246;nheit des Augenblicks – und letztlich sind es doch die vielen sch&#246;nen Augenblicke in unserem Leben, die unser Gl&#252;ck ausmachen. Das Problem dabei, die Augenblicke auch wahrzunehmen. </p>
<p>Wieviel Sch&#246;nheit steckt in einem Augenblick, in einer Sekunde? Im Web gibt es unter dem Titel „The Beauty of a Second“ ein Kurzfilmfestival, welches sich genau diesem Anliegen widmet. Kurzfilm ist hier w&#246;rtlich zu nehmen, denn jeder Film ist exakt eine Sekunde lang. Einen Augenblick also. Schirmherr f&#252;r dieses Projekt ist der Regisseur Wim Wenders. Jeder darf hier eigene Clips hochladen und nimmt damit an einem Wettbewerb teil.</p>
<p>Es gibt hier wundersch&#246;ne Sequenzen: Ein Hund, des aus einem fahrenden Auto schaut, zwei turtelnde Tauben, T&#228;nzerinnen, ein Wassertropfen, ein markantes Gesicht, eine aufleuchtende und vergl&#252;hende Gl&#252;hlampe, Sonnenauf- und -unterg&#228;nge, sich &#246;ffnende Bl&#252;ten und vieles mehr. In Zeitlupe, Zeitraffer, Echtzeit, als Standbild, … Es ist kaum zu glauben, wieviel Leben, wieviel Lachen, wieviel Zuversicht, wieviel Gl&#252;ck in einer Sekunde stecken kann.</p>
<p>Und weil eine Sekunde nun wirklich sehr kurz ist und auch das Leben aus vielen Augenblicken besteht, gibt es die M&#246;glichkeit, maximal 60 der Ein-Sekunden-Clips zu einem kleinen Film, einer sogenannten Playlist, zu verkn&#252;pfen und diesen mit Musik zu hinterlegen. Alle Clips und Playlists nehmen an einem Wettbewerb teil und die Besten werden 2012 auf der Berlinale gezeigt. Jeder, egal ob Amateur oder Profi, ist eingeladen, mitzumachen.</p>
<p>Und auch wer sich nicht traut: Es lohnt sich, die bereits vorhandenen Ergebnisse anzuschauen. Eine sehr sch&#246;ne Alternative zu der eingangs festgestellten eher tr&#252;ben Stimmung. Wie gesagt, es lohnt sich. Alles Gute f&#252;r 2012. Have a lot of fun.</p>
<p><a href="http://www.springhin.de/sekunde" target="_blank">http://www.springhin.de/sekunde</a></p>
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		<title>BigBrotherAward 2011 vergeben</title>
		<link>http://zw-jena.de/blog/2011/04/bigbrotheraward-2011-vergeben/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 21:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>reiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 1. April war es wieder einmal soweit: Zum 11. mal wurde der BigBrotherAward vom FoeBuD e. V. in Bielefeld vergeben.  Die Vergabe erfolgte in verschiedenen Kategorien und ist hier nachzulesen. Am interessantesten erscheint mir die Kategorie &#8220;Kommunikation&#8221;. Hier ging der Preis an die Facebook Deutschland GmbH. Die Laudatio dazu, gehalten von Rena Tangens, zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. April war es wieder einmal soweit: Zum 11. mal wurde der BigBrotherAward vom FoeBuD e. V. in Bielefeld vergeben.  Die Vergabe erfolgte in verschiedenen Kategorien und ist <a href="http://www.bigbrotherawards.de/2011">hier</a> nachzulesen.</p>
<p>Am interessantesten erscheint mir die Kategorie &#8220;Kommunikation&#8221;. Hier ging der Preis an die Facebook Deutschland GmbH. Die <a href="http://www.bigbrotherawards.de/2011/.comm1">Laudatio dazu</a>, gehalten von Rena Tangens, zeigt eine neue Qualit&#228;t von Datensammelwut. Zitat aus der Laudatio:</p>
<blockquote><p>Facebook sammelt alles an Daten, was sie bekommen k&#246;nnen. Nicht nur Name, Adresse, Profilbild, Telefon, Handynummer, Fotos, Texte, Statusupdates, Aufenthaltsort, Nachrichten an Freunde, besuchte Webseiten und und und&#8230;</p></blockquote>
<p>Eine <a href="http://mattmckeon.com/facebook-privacy/">interaktive grafische Darstellung</a>, wie sich die Datenschutz-Voreinstellungen auf Facebook seit 2005 ver&#228;ndert haben hat der Programmierer Matt McKeon sehr anschaulich in einer Grafik als eine Art Blume dargestellt. Hier zeigt sich, dass ohne Zutun der Facebook-Nutzer deren private Details immer &#246;ffentlicher werden, einfach weil Facebook die Voreinstellungen &#228;ndert.</p>
<p>&#220;ber die Hintergr&#252;nde dieser Datenspionage, insbesondere die wirtschaftlichen Hintergr&#252;nde, wird in dem Buch von Constanze Kurz, Frank Rieger: &#8220;Datenfresser. Wie Internetfirmen und Staat sich unsere pers&#246;nlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle dar&#252;ber zur&#252;ckerlangen&#8221; (S. Fischer Verlage, Frankfurt am Main) informiert. Ein Vorabdruck des ersten Kapitels wurde von der <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-04/datenfresser-kurz-rieger?page=all">Zeit online</a> ver&#246;ffentlicht. Bereits nach der Lekt&#252;re dieses Auszugs kann ich jedem das Buch nur w&#228;rmstens empfehlen.</p>
<p>Ich wei&#223; gar nicht, ob ich an dieser Stelle noch viel Spa&#223; damit w&#252;nschen kann &#8211; trotzdem: Es lohnt sich.</p>
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		<title>Die 4. Revolution</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 23:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>reiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Anders leben]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Filmtipp im ZW-Blog: Eine mitrei&#223;ende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energievorsorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist &#8211; f&#252;r jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Technologien und Potenziale sind weltweit vorhanden. Wir m&#252;ssen es nur tun! Wie &#8211; das zeigt der Film anhand faszinierender Bilder und hoffnungsvoller Beispiele aus elf L&#228;ndern: Der Umbau des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Filmtipp im ZW-Blog:</p>
<p>Eine mitrei&#223;ende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energievorsorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist &#8211; f&#252;r jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Technologien und Potenziale sind weltweit vorhanden. Wir m&#252;ssen es nur tun!</p>
<p>Wie &#8211; das zeigt der Film anhand faszinierender Bilder und hoffnungsvoller Beispiele aus elf L&#228;ndern: Der Umbau des &#228;lteren Mietshauses zum Super-Energiespargeb&#228;ude schafft Arbeitspl&#228;tze und gl&#252;ckliche Mieter. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und lassen Flugzeuge fliegen. Die Sonne sichert Familien in Mali und Bangladesh die Existenz. High-Tech-Solaranlagen versorgen ganz Los Angeles. </p>
<p>In diesem Film werden nicht nur die Probleme der zuk&#252;nftigen Energieversorgung dargestellt, sondern Beispiele f&#252;r eine L&#246;sung dargestellt. Der Trailer zur Dokumentation &#8216;Die 4. Revolution &#8211; Energy Autonomy&#8217;. ist nachstehend verlinkt. Kinostart in Deutschland war am 18.03.2010.</p>
<p><object width="500" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/cVijbIB-crM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/cVijbIB-crM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="315"></embed></object></p>
<p>Regie: Carl-A. Fechner</p>
<p>Mitwirkende: Hermann Scheer, Preben Maegaard, Muhammad Yunus, Ibrahim Togola, Maria Skyllas-Kazacos, Matthias Willenbacher, Maximilian Gege, Elon Musk, Bianca Jagger</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://zw-jena.de/energie/energie.html">Energiethesen der Zukunftswerkstatt Jena</a></p>
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		<title>F&#252;r und wider DESERTEC</title>
		<link>http://zw-jena.de/blog/2009/07/fuer-und-wider-desertec/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annette</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaum ein Projekt ist von Beginn an so umstritten wie DESERTEC. Hier scheiden sich auch die Geister, die grunds&#228;tzlich in dieselbe regenerative Energiezukunft wollen wie IPPNW und Greenpeace. Es geht nicht mehr allein darum, sich f&#252;r erneuerbare, insbesondere Solarenergie einzusetzen, sondern es scheint auch verh&#228;ngnisvolle Tendenzen zu geben in diesem Bereich und DESERTEC steht f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Projekt ist von Beginn an so umstritten wie DESERTEC. Hier scheiden sich auch die Geister, die grunds&#228;tzlich in dieselbe regenerative Energiezukunft wollen wie IPPNW und Greenpeace. Es geht nicht mehr allein darum, sich f&#252;r erneuerbare, insbesondere Solarenergie einzusetzen, sondern es scheint auch verh&#228;ngnisvolle Tendenzen zu geben in diesem Bereich und DESERTEC steht f&#252;r viele daf&#252;r.<br />
<span id="more-127"></span><br />
<img src='http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/desertec.jpg' alt='Supergrid f&#252;r das Projekt DESERTEC ' class='aligncenter' /><br /><font size="-2"><br />
Supergrid f&#252;r das Projekt DESERTEC (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-Mediterranean_Renewable_Energy_Cooperation">Wikipedia: DESERTEC</a>)</font></p>
<p>DESERTEC stellt sich die Aufgabe, ein Sechstel des f&#252;r 2050 prognostizierten Stromverbrauchs f&#252;r Europa durch solar-thermische Anlagen im Nahen Osten und in Nordafrika zu erzeugen und &#252;ber ein verlustarmes „Supergrid“ nach Europa zu liefern. Das w&#228;ren ca. 700 Milliarden kWh. Leitungsverluste sind mit Gleichstromnetzen sehr gering (3% auf 1000 km) und die 2-3 fach h&#246;here Sonneneinstrahlung in den Erzeugungsgebieten gleicht den erh&#246;hten Transportaufwand mehr als aus. </p>
<p>Damit will DESERTEC „eine integrierte L&#246;sung f&#252;r eine Reihe von globalen Kernproblemen der kommenden Jahrzehnte: Energiemangel, Wassermangel, Nahrungsmittelknappheit und Klimawandel“ (<a href="http://www.desertec.org/fileadmin/downloads/DESERTEC_RedPaper_2nd_de.pdf ">DESERTEC: Red Paper</a>) bieten.  </p>
<p><img src='http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/desertec2.jpg' alt='Funktionsweise der Funktionsweise der thermischen Solarenergieproduktion ' class='aligncenter' /><br />
<br /><font size="-2"><br />
Funktionsweise der Funktionsweise der thermischen Solarenergieproduktion (Quelle: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QXURvISjh2A">http://www.youtube.com/watch?v=QXURvISjh2A</a>) </font></p>
<p>Die technische Grundlage besteht in solarthermischen Kraftwerken (CSP: Concentrating Solar Power). Gro&#223;e Spiegel, die mit der Sonne nachgef&#252;hrt werden, b&#252;ndeln das Licht wie in einem Brennglas. Im Fokus k&#246;nnen aus der konzentrierten Energie  Stoffe erhitzt und die entstehenden D&#228;mpfe in Turbinen zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Als besonders vorteilhaft wird die Speicherm&#246;glichkeit von erhitzten Stoffen, z.B. Salzen, bewertet, die &#252;ber Nacht den am Tag gespeicherten Strom abgeben k&#246;nnen. </p>
<p>DESERTEC bietet sich deshalb als optimale Erg&#228;nzung im entstehenden erneuerbaren Energiemix der Zukunft an.</p>
<blockquote><p>„Da die heimischen, regelbaren erneuerbaren Energiequellen begrenzt sind, ist der Import von gut speicher- und regelbarem Solarstrom (“Strom nach Bedarf“) eine ideale Erg&#228;nzung zum heimischen Energiemix.“ (<a href="http://www.desertec.org/de/konzept/faq/ ">DESERTEC-FAQ</a>)</p></blockquote>
<p>Kritisiert wird an dieser Initiative vor allem ihr zentralistischer Charakter. Demnach wollen die Energieversorgungs-Saurier auf den Trend zu erneuerbaren Energien aufspringen, ohne ihre Macht strukturell aufgeben zu m&#252;ssen. Hermann Scheer meint dazu: </p>
<blockquote><p>„Vor allem aber geht es um &#246;konomische Strukturen. Wie s&#228;he unsere Wirtschaftsstruktur aus, wenn alle Produktionen mittelst&#228;ndischer Firmen ersetzt w&#252;rden durch Gro&#223;konzerne, weil diese durch Massenfertigung zu niedrigen St&#252;ckkosten kommen k&#246;nnen? Die Wirtschaft w&#228;re weniger innovativ, es g&#228;be Preisdiktate, ganze Wirtschaftsregionen w&#252;rden versteppen und die Verkehrsstr&#246;me zunehmen, und es g&#228;be weniger Arbeitspl&#228;tze. Eine nur mit erneuerbaren Energien m&#246;gliche Dezentralisierung der Stromerzeugung in vielen H&#228;nden mit einem Comeback der Stadtwerke erm&#246;glicht &#252;berall regionale Wertsch&#246;pfung.“ (<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/debatte/1804073_Solarexperte-Scheer-ueber-Desertec-Wir-brauchen-keinen-Sahara-Strom.html&#038;em_comment_page=2">Scheer 2009a</a>)</p></blockquote>
<p>Und weiter: </p>
<blockquote><p>„Es ist ein fundamentaler volkswirtschaftlicher Unterschied, ob sie dezentral produziert werden, die Wertsch&#246;pfung also dezentral erfolgt, oder durch Gro&#223;kraftwerke mit konzentrierter monopolisierter Wertsch&#246;pfung.“ (<a href="http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=1143&#038;Itemid=273">Scheer 2009b</a>)</p></blockquote>
<p>Eine &#228;hnliche Kritik vertritt der IPPNW:</p>
<blockquote><p>„Das Gesch&#228;ftsmodell der W&#252;stenstromerzeugung ist identisch mit dem bei fossilen und nuklearen Gro&#223;kraftwerken: Der durch staatliche Subventionen und Privilegien relativ g&#252;nstig erzeugte Strom wird zu weit &#252;berh&#246;hten Preisen an die Bev&#246;lkerung verkauft.“ (<a href="Der durch staatliche Subventionen und Privilegien relativ g&#252;nstig erzeugte">IPPNW 2009</a>)</p></blockquote>
<p>Dem wird in vielen Meldungen pro DESERTEC vehement widersprochen: </p>
<blockquote><p>„Ohne gro&#223;industrielle Initiativen sind Zukunftstechnologien in keinem Sektor zu stemmen – ob es um Computertechnik, Mobilit&#228;t oder Energieproduktion geht. Erg&#228;nzend dazu ist nat&#252;rlich eine dezentrale, zum Beispiel kraft-w&#228;rme-gekoppelte Energieerzeugung denkbar. Ohne die Nutzung von gro&#223;industriellen Skaleneffekten aber ist die Umstellung der Weltenergieproduktion auf CO2-freie, regenerative Energieproduktion nicht ernsthaft darstellbar.“ (<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4113029/Wuestenstrom-bedroht-deutsche-Solardaecher.html">Wetzel u.a., Welt-Online</a>)</p></blockquote>
<p>Der Vorteil von DESERTEC besteht eindeutig in der Behebung des Speicher- und Grundlastdefizits der unregelm&#228;&#223;igen regionalen erneuerbaren Energien und gleichzeitig scheint die Beschr&#228;nkung auf lediglich 15 % bis 20 % Anteil des Imports an der Nutzung erneuerbarer Energien hier vor Ort den Vorwurf der zentralistischen Monopolisierung zu widerlegen.<br />
<img src='http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/desertec3.gif' alt='Entwicklung der Anteile verschiedener Energiequellen f&#252;r Europa' class='aligncenter' /><br />
<br /><font size="-2"><br />
Entwicklung der Anteile verschiedener Energiequellen f&#252;r Europa (<a href="http://www.dlr.de/tt/Portaldata/41/Resources/dokumente/institut/system/projects/TRANS-CSP_Full_Report_Final.pdf">DLR: TRANS-CSP</a>: 115) </font></p>
<p>Schauen wir uns diese Abbildung genauer an, so sehen wir, dass tats&#228;chlich die erneuerbaren Energien in Europa selbst auch weitere Anteile an der Energieproduktion gewinnen. Allerdings stellt DESERTEC tats&#228;chlich ein Stoppschild f&#252;r einige ambitionierte Pl&#228;ne der Photovoltaik dar. Die Photovoltaik wird eindeutig nicht ab 2015 zu „einer Hauptenergiequelle“ (<a href="http://www.q-cells.com/medien/ir/hauptversammlung/2009/QCE_hv_2009_ceo_deutsch.pdf">Milner 2009</a>) werden. Gerhard Stryi-Hipp, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) geht davon aus, dass Photovoltaik langfristig 30 % des Strombedarfs decken kann (<a href="http://www.fvee.de/fileadmin/publikationen/Themenhefte/th2007/th2007_09.pdf">Podiumsdiskussion 2007</a>: 153). Anton Milner plant mit einer photovoltaischen Stromproduktion von 210 bis 420 TWh bereits f&#252;r 2020 (<a href="http://www.epia.org/index.php?id=284">Milner 2008</a>) – Der DESERTEC-Plan sieht aber sogar f&#252;r 2050 lediglich ca. 200 TWh f&#252;r die PV vor. F&#252;r viele Investoren mag deshalb DESERTEC eine Alternative gegen&#252;ber der doch recht riskanten Anlage im Bereich der Photovoltaik, in der es gerade einen starken Verdr&#228;ngungswettbewerb gibt, sein – was wiederum den PV-Bef&#252;rwortern nat&#252;rlich nicht gelegen kommt. </p>
<p>Energiewirtschaftlich gesehen macht es jedoch durchaus Sinn, diejenigen Energiequellen bevorzugt zu verwenden, die h&#246;here Energiedichten vorweisen k&#246;nnen, wenn der Transportaufwand vertretbar ist. Wenn es keine politischen Unruheherde und keine Profitdominanz in der Wirtschaft g&#228;be, k&#246;nnte eine optimale Erg&#228;nzung der verschiedenen regenerativen Energiequellen Synergieeffekte hervorbringen, die allerdings eine grundlegend andere Wirtschaftsstruktur voraus setzen. Dann w&#252;rde sich z.B. nicht mehr die Energienachfrage nach den Produktionserfordernissen richten m&#252;ssen, sondern die Produktion k&#246;nnte intelligent entsprechend der gerade anfallenden regenerativen Energie gesteuert werden. Au&#223;erdem k&#246;nnten dann &#214;ko- und Life-Cycle-Bilanzen f&#252;r die jeweiligen Energietechniken zu Rate gezogen werden (vgl. <a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/07/07/ist-photovoltaik-umwelt-und-klimavertraglich/">Schlemm 2009</a>), um wirklich eine &#246;kologisch optimale Energieversorgung zu erm&#246;glichen, anstatt solche Entscheidungen den Marktkr&#228;ften und dem Lobbyismus zu &#252;berlassen. </p>
<p>Es ist also insgesamt nicht einfach, hier eine fundierte Position zu beziehen. Bef&#252;rworter wie Gegner haben Argumente auf ihrer Seite. Rein technisch, organisatorisch bzw. finanztechnisch haben die Gegenargumente wenig Bestand – bedeutsamer erscheinen mir die Fragen der energetischen Machtpolitik. Es zeigt sich, dass auch in der Energiepolitik nicht automatisch eine anscheinend progressive Technologieform eine bessere Wirtschaftsweise mit sich bringt, sondern die Frage der gesellschaftlichen Verh&#228;ltnisse und wirtschaftlichen Machtpositionen ein eigenst&#228;ndiges Problemfeld darstellt. </p>
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		<title>Gaias Rache?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 15:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annette</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt ein neues Brosch&#252;rchen: &#8220;Zeit Beitr&#228;ge zur radikal-&#246;kologischen Umgestaltung&#8221; mit zwei Texten. Beide setzen sich mit dem neuen Buch von James Lovelock, dem Begr&#252;nder der Gaia-Hypothese, auseinander. Es geht um seine Behauptung, mit Kernenergie k&#246;nne das Klimaproblem entsch&#228;rft werden. Der erste Text ist von mir und der zweite von Jeff Goodell.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://zw-jena.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/earth1.png"><img class="alignright size-medium wp-image-102" title="earth1" src="http://zw-jena.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/earth1.png" alt="" width="113" height="105" /></a></p>
<p>Es gibt ein neues Brosch&#252;rchen: &#8220;Zeit Beitr&#228;ge zur radikal-&#246;kologischen Umgestaltung&#8221; mit zwei Texten. Beide setzen sich mit dem neuen Buch von James Lovelock, dem Begr&#252;nder der Gaia-Hypothese, auseinander. Es geht um seine Behauptung, mit Kernenergie k&#246;nne das Klimaproblem entsch&#228;rft werden. Der <a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/03/12/gaia-nemesis/">erste Text ist von mir</a> und der zweite von Jeff Goodell. </p>
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		<title>N&#252;tzliche Ent-T&#228;uschungen</title>
		<link>http://zw-jena.de/blog/2008/12/nuetzliche-ent-taeuschungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 19:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>annette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend mir gestern an einem einzigen Tag beim Fernsehzappen zwei Reportagen &#252;ber den beschleunigten Klimawandel auffallen, enden die internationalen Klimagespr&#228;che in Poznan so gut wie ergebnislos. Mitten in den forcierten Sozialabbau f&#228;llt die globale Finanzkrise der Wirtschaft. W&#228;hrend sich vielerorts die Menschen gegen diese Zumutungen wehren, werden die „Sicherheits-„Gesetze versch&#228;rft. Wahrlich, es geht zu Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.amazon.de/Die-Grenzen-Kapitalismus-Wachstum-scheitern/dp/3800073668/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1229626167&amp;sr=8-1" alt="" /><a href="http://www.amazon.de/Die-Grenzen-Kapitalismus-Wachstum-scheitern/dp/3800073668/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1229626167&amp;sr=8-1"><img class="alignright size-medium wp-image-49" title="gw" src="http://zw-jena.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/gw.png" alt="" width="75" height="75" /></a></p>
<p>W&#228;hrend mir gestern an einem einzigen Tag beim Fernsehzappen zwei Reportagen &#252;ber den beschleunigten Klimawandel auffallen, enden die internationalen Klimagespr&#228;che in Poznan so gut wie ergebnislos. Mitten in den forcierten Sozialabbau f&#228;llt die globale Finanzkrise der Wirtschaft. W&#228;hrend sich vielerorts die Menschen gegen diese Zumutungen wehren, werden die „Sicherheits-„Gesetze versch&#228;rft. Wahrlich, es geht zu Ende mit dieser Lebens- und Wirtschaftsordnung. Das Problem dabei ist: Es geht nicht mehr nur gegen „die da oben“, sondern unsere eigene, auf eine bestimmte Form des Wohlstands orientierte Lebensweise wird in Frage gestellt.<br />
<span id="more-48"></span><br />
Dass die industrielle Raubbauwirtschaft an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums">„Grenzen des Wachstums“</a>  sto&#223;en wird, ist seit langem bekannt. F&#252;r jene, die sich dem Sozialabbau entgegenstellen, mehr Teilhabe am Wohlstand und soziale Lebensverbesserung fordern, muss es wie eine Zumutung erscheinen, dass ihnen gesagt wird: „Es geht sowieso nicht mehr weiter mit dem Wohlstand, macht euch auf karge Zeiten gefasst, denn die Ressourcen reichen nicht mehr.“ Wenn der Klimawandel Verzicht auf Wohlstand fordert, muss er wohl eine Erfindung des Gegners sein, der uns ausschlie&#223;en will. </p>
<p>Dass dies nicht so ist, weisen Andreas Exner, Christian Lauk und Konstantin Kulterer in ihrem Buch: <a href="http://www.social-innovation.org/">„Die Grenzen des Wachstums. Wie wir am Wachstum scheitern“ </a> nach. Knallharte Fakten beweisen, dass die industrielle Produktionsweise an die Grenzen des Verbrauchs von fossiler Energie und auch des Materialeinsatzes st&#246;&#223;t. Aber auch scheinbar sanfte Reformen, wie die „Effizienzrevolution“ oder der Ausbau von Erneuerbarer Energie k&#246;nnen unsere Lebens- und Wirtschaftsweise nicht retten. F&#252;r viele mag das eine Ent-T&#228;uschung sein. Es w&#228;re doch zu sch&#246;n, wenn wir weiter immer l&#228;ngere Flugreisen, schwerere Autos, geheizten Wohnraum und W&#228;schetrockner haben k&#246;nnten, und die Wirtschaft des eigenen Landes durch die technische Effizienzsteigerung und den wachsenden Markt f&#252;r Erneuerbare Energien auch noch auf dem Weltmarkt Vorteile erlangen k&#246;nnte! F&#252;r einzelne Branchen, wie die Photovoltaik funktioniert das auch. Mitten in der Krise wird in Th&#252;ringen ein weiteres gro&#223;es Solarwerk aufgebaut, ein gro&#223;er Solarkonzern wollte gar einen kriselnden Autobauer aufkaufen. Global gesehen jedoch geht die Rechnung nicht auf. Dies wird in diesem Buch mit vielen Zahlen und Daten nachgewiesen. Sie beziehen sich einerseits auf die stofflich-energetischen Fragen, andererseits auf polit-&#246;konomische Zusammenh&#228;nge. Und besonders letzteres unterscheidet dieses Buch von den vielen anderen &#214;kob&#252;chern, die es seit Jahrzehnten gibt. Es &#252;berbr&#252;ckt die Kluft, die leider zwischen den sozialen und den &#246;kologischen Bewegungen immer noch besteht. Denn es ist nicht irgendeine menschliche Lebensweise, die an ihre Grenzen gelangt, sondern die kapitalistische. Die &#246;kologischen Grenzen werden traditionell von den &#214;kos diskutiert – die eher sozialen Krisen des Kapitalismus von sozialen Bewegungen. Und prompt geraten sie zuerst einmal aneinander, gegeneinander: Wenn die &#246;kologischen Grenzen ein Bremsen des Wohlstandswachstums oder gar ein Herunterfahren des Wohlstands erfordern, so m&#252;ssen sich die sozialen Bewegungen gef&#228;hrdet f&#252;hlen. Und wenn statt Sozialabbau die weitere Beteiligung aller Menschen am Wohlstand gefordert wird, erkennen die &#246;kologischen Bewegungen, dass der Raubbau an der Natur beschleunigt wird. Dass diese beiden nicht gegen einander sondern <a href="http://www.thur.de/philo/as234.htm">nur miteinander gemeinsam aus der l&#228;hmenden Verklammerung heraus komme</a>n , bedarf eines tieferen Blicks in die &#246;konomischen Zusammenh&#228;nge, die die kapitalistische Wirtschaftsweise beherrschen. Dann zeigt es sich auch, dass die Art von Wachstum, die der Kapitalismus zustande bringt, schon l&#228;ngst an den Interessen der allermeisten Menschen vorbei geht. Daran ist nicht viel zu retten, nicht einmal die Arbeitsproduktivit&#228;t, bei der in der US-amerikanischen Landwirtschaft mehr Energie in Form von &#214;l eingesetzt wird, als an essbaren Kilokalorien heraus kommen. Eine der vielen  sch&#246;nen treffenden Themen&#252;berschriften hei&#223;t deshalb auch „Wir essen &#214;l“.  </p>
<p>Das ganze Buch ist letztlich ein Durchgang durch noch oft anzutreffende Illusionen und deren Widerlegung. Eine Ent-T&#228;uschung folgt der anderen.<br />
Wer das durchh&#228;lt, wird aber nicht alternativlos allein gelassen. Das Buch beginnt mit dem Blick nach Detroit, wo der R&#252;ckzug des Automobilbaus schon vor Jahrzehnten Ruinen zur&#252;ck gelassen hat – aber am Ende kommen wir zur&#252;ck nach Detroit und entdecken, dass dort auch Neues zu bl&#252;hen begonnen hat. In Gemeinschaftsg&#228;rten und anderen Projekte nehmen die Menschen ihr Leben mehr und mehr wieder selbst in die Hand. Auch Argentinien ist ein Vorbild, einerseits f&#252;r den Crash des Industriekapitalismus, andererseits f&#252;r die Kraft der Menschen, die Fabriken zu besetzen, zu &#252;bernehmen und in eigener Regie weiter zu f&#252;hren. Das alles braucht uns nicht wieder in verfr&#252;hte Illusionen verf&#252;hren. Aber es sind Bausteinchen, auf denen unsere Hoffnungen aufsetzen k&#246;nnen und mit denen wir beginnen k&#246;nnen, in unseren eigenen Lebensbereichen mehr und mehr Autonomie und Selbstorganisation zu beginnen. Umsonst- und Gemeinschaftsprojekte sind auf vielen Gebieten m&#246;glich. </p>
<p><strong>„Wir m&#252;ssen die Produktion in unsere Hand bekommen&#8230;<br />
Und diese Hand muss sich mit anderen H&#228;nden direkt verschr&#228;nken.“ (S. 213)</strong><br />
<a href='http://zw-jena.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/gw1.png'><img src="http://zw-jena.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/gw1.png" alt="" title="gw1" width="75" height="75" class="alignleft size-medium wp-image-50" /></a><br />
<strong>Das Buch:</strong><br />
Exner, Andreas; Lauk, Christian; Kulterer, Konstantin (2008): Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern. Wien: Ueberreuter. </p>
<p><strong>Weitere Texte von mir zum Buch von Exner u.a.:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2008/12/18/revolution-as-usual/">Revolution as usual?</a></li>
<li><a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2008/12/18/peak-wachstum/">Peak Wachstum</a></li>
</ul>
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